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Nach Terroranschlägen in Paris

Für Freiheit, gegen Hass

Gemeinsam mit Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt haben die Bundeskanzlerin und weitere Kabinettsmitglieder an der Solidaritätskundgebung für die Opfer in Paris teilgenommen. "Wir stehen eng an der Seite unserer französischen Freunde", so Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande und andere Staatschefs demonstrieren in Paris. Staats- und Regierungschefs demonstrieren gemeinsam mit Hunderttausenden in Paris. Foto: Bundesregierung/Kugler

Der Solidaritätsmarsch in Paris zeige, "es gibt viele, die sich für die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stark machen", sagte die Bundeskanzlerin nach der Demonstration.

Merkel: "Wir sind stolz, dass wir nach all den geschichtlichen Ereignissen Freunde Frankreichs sind, und in diesen schweren Stunden an der Seite aller Menschen in Frankreich stehen und ihnen viel Kraft wünschen."

Staats- und Regierungschefs aus rund 50 Ländern setzten gemeinsam mit Hunderttausenden in Paris ein Zeichen für Freiheit und gegen Terrorismus. Sie bezeugten durch ihre Teilnahme ihre Solidarität und ihr Mitgefühl mit den Angehörigen der Opfer, die bei dem Anschlag auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" und einen koscheren Supermarkt ums Leben kamen. Die Bundeskanzlerin wurde von Außenminister Steinmeier und Wirtschaftsminister Gabriel begleitet.

Eintrag in das Kondolenzbuch

Bereits am Donnerstag hatte Merkel der Opfer mit einem Eintrag in das Kondolenzbuch der französischen Botschaft in Berlin gedacht: "Unser Mitgefühl gilt den Bürgerinnen und Bürgern Frankreichs, besonders den Angehörigen der Opfer dieses barbarischen Anschlags", schrieb die Bundeskanzlerin.

Deutschland und Frankreich würden gemeinsam die Werte der Freiheit und der Demokratie verteidigen, so Merkel weiter. "Pressefreiheit ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Wir werden alles tun, sie zu schützen", fügte sie hinzu.

Eng an der Seite Frankreichs

In einem Kondolenztelegramm an den französischen Staatspräsidenten François Hollande hat die Kanzlerin am vergangenen Mittwoch ihr Mitgefühl für die Hinterbliebenen der Todesopfer bekundet.

Sie habe "mit Erschütterung die Nachricht von dem niederträchtigen Anschlag" auf die Zeitungsredaktion in Paris erhalten, ließ Merkel Hollande wissen. "Wir stehen in diesen schweren Stunden eng an der Seite unserer französischen Freunde", versicherte sie.

In ihrem Beileidsschreiben drückte die Kanzlerin den Franzosen die Anteilnahme der Menschen in Deutschland "und mein ganz persönliches Mitgefühl" aus. Den Hinterbliebenen der Opfer übermittelte sie ihr aufrichtiges Beileid.

Montag, 12. Januar 2015