Regeln zum Corona-Virus vom 6. Mai 2020

Auf einem Schild vor einem Geshäft steht: Bitte einzeln eintreten. Bitte Mundschutz tragen. Bitte weitergehen. Danke und bleiben Sie gesund.

Geschäfte dürfen öffnen. Aber es gelten wichtige Schutz-Maßnahmen. 

Foto: imago images/Reiner Zensen

Seit dem 6. Mai gibt es neue Regeln zum Corona-Virus.
Damit sich weniger Menschen anstecken.

Die Bundes-Kanzlerin und die Regierungs-Chefs und
Regierungs-Chefinnen von den Bundes-Ländern haben sich beraten.

Bundeskanzlerin Merkel bei einer Pressekonferenz mit den Regierungschefs aus Bayern (Markus Söder) und Hamburg (Peter Tschentscher).

Presse-Konferenz zu den Corona-Regeln: Bundes-Kanzlerin Angela Merkel und die Regierungs-Chefs von Bayern (Markus Söder, links) und Hamburg (Peter Tschentscher, rechts). 

Foto: Bundesregierung/Steins

Die Bundeskanzlerin sagt:
Die erste Welle der welt-weiten Krankheit ist vorbei.
Trotzdem ist das Corona-Virus immer noch gefährlich.

Die Zahl der Kranken ist gesunken.
Diese ist auch nach den Lockerungen niedrig geblieben.
Das freut die Bundes-Kanzlerin.
Deshalb ist bald wieder mehr erlaubt.

Erklärungen zum Corona-Virus
finden Sie hier: 
Erklärungen zum Corona-Virus 
Zum Beispiel: Was ist das Corona-Virus?
Was sind Anzeichen für die Krankheit?

Die Kontakt-Regeln gelten weiter

Bis zum 5. Juni gelten die Kontakt-Regeln weiter.

Halten Sie wenigstens 1,50 Meter Abstand
zu anderen Menschen.
2 Meter Abstand sind noch besser.

Eine junge Frau mit Mundschutz hält ein Plakat fest. Auf dem Plakat steht: Abstand halten. Maske tragen.

Wichtige Corona-Regeln sind: Abstand halten und einen Mund-Schutz tragen.

Foto: imago images/Michael Weber

Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz.
Immer wenn Sie mit dem Bus oder Zug fahren.
Oder wenn Sie in Geschäften sind.

Alle Fahrgäste im Bus tragen einen Mund-Nasen-Schutz.

Im Bus oder in der Bahn muss man einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

Foto: picture alliance/dpa/Ole Spata

Neu ist: Sie dürfen sich mit mehr Menschen treffen.
Mit Menschen, mit denen Sie zusammen wohnen.
Und mit Menschen aus 1 anderen Familie. 

Erleichterungen für Kinder und ältere Menschen

Die Kinder sollen bald wieder in die Schule gehen.
Der Unterricht soll für alle Kinder
noch vor den Sommer-Ferien beginnen.

Ein Lehrer ist mit wenigen Schülerinnen und Schülern im Klassenraum. Die Abstände zwischen den Schülerin sind groß.

Schul-Unterricht mit Schutz-Maßnahmen: wenige Schüler und Schülerinnen pro Klasse und große Abstände. 

Foto: Sven Hoppe/picture alliance/dpa

Die Not-Betreuung in Kinder-Tages-Stätten
soll verbessert werden.
Das heißt:
Es können wieder mehr Kinder
in Kinder-Tages-Stätten gehen.

Angehörige dürfen wieder Besuch bekommen.
Das gilt für Angehörige

  • in Pflege-Heimen,
  • Kranken-Häusern,
  • Senioren-Einrichtungen oder
  • Behinderten-Einrichtungen.

1 Person darf die Angehörigen besuchen.
Es muss immer die gleiche Person sein.
In der Einrichtung darf niemand wegen dem Corona-Virus krank sein.

Geschäfte, Sport und Kultur

Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen.
Egal wie groß sie sind.

Sport machen in Vereinen ist wieder erlaubt.
Aber nur draußen.

In den Geschäften und beim Sport
gelten strenge Schutz-Maßnahmen.

Eine Frau geht in ein Geschäft. An der Tür stehen die Corona-Regeln: Abstand halten und maximal 4 Personen.

In Geschäften gelten die Schutz-Maßnahmen: Abstand halten, nur wenige Kunden und Mund-Schutz. 

Foto: picture alliance/dpa/Christoph Schmidt

Die erste und zweite Fußball-Bundesliga dürfen wieder spielen.
Das gilt ab der zweiten Mai-Hälfte.
Dafür gibt es auch viele Regeln und Schutz-Maßnahmen.

Die Staats-Ministerin für Kultur
und die Kultus-Minister der Bundes-Länder machen einen Plan.
Damit Theater, Opern, Konzert-Häuser und Kinos
bald wieder öffnen können.

Der Notfall-Plan

Es ist ein Notfall-Plan beschlossen worden.
Der Notfall-Plan gilt,
wenn wieder mehr Menschen
wegen dem Corona-Virus krank werden.
Dann gibt es wieder mehr Regeln.
Aber nur in dem Gebiet,
in dem die Menschen krank werden.
Zum Bespiel in einer Stadt oder in einer Gemeinde.
Oder in einem Bundes-Land.

Es kann auch passieren, 
dass nur Menschen in einer einzelnen Einrichtung krank werden. 
Zum Beispiel in einem einzelnen Senioren-Heim.
Dann gelten die strengeren Regeln nur für dieses Senioren-Heim. 

Ein guter Beschluss

Die Bundes-Kanzlerin ist mit der Beratung zufrieden.
In allen Bereichen müssen die Hygiene-Regeln eingehalten werden.
Besonders schwierig ist das für Restaurants und Cafés.
Und für Betriebe, die jetzt wieder öffnen dürfen.

Eine Kellnerin mit Mundschutz bedient in einem Restaurant einen Gast.

Restaurants und Cafe dürfen wieder öffnen. Aber sie müssen sich an die Schutz-Maßnahmen halten. 

Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Die Bundes-Kanzlerin findet das Vorankommen gut.
Auch wenn es langsam voran geht.

Wenn sich irgendwo wieder mehr Menschen anstecken,
dann gibt es nur mehr Regeln für die betroffenen Bereiche.
Und nicht für das ganze Land.