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Lösungen für Probleme finden

Politiker-Treffen in Japan

Die Staats-Chefs und Regierungs-Chefs
von 7 Ländern trafen sich am 26. und 27. Mai in Japan.
Sie redeten über wichtige Themen auf der Welt.
Auch Bundes-Kanzlerin Angela Merkel war dabei.

Neun Politiker sitzen an einem runden Tisch. Das erste Arbeits-Treffen in Japan. Foto: Bundesregierung/Steins

Bundes-Kanzlerin Angela Merkel traf sich in Japan
mit wichtigen Politikern aus anderen Ländern.
Das Treffen nennt man: G7-Treffen.
G7 ist die Abkürzung für: Gruppe der Sieben.

Zur G7 gehören 7 Länder:

Die Fahnen der G7-Länder. Bild vergrößern

  • Deutschland
  • Frankreich
  • Italien
  • Japan
  • Kanada
  • Großbritannien
  • Vereinigte Staaten von Amerika

Die Länder nennt man: G7-Länder.
Die G7-Länder sind Industrie-Länder.
Industrie-Länder haben eine starke Wirtschaft.
Das heißt:
In diesen Ländern gibt es
viele Fabriken und Industrie-Anlagen.
 

Lösungen für Probleme finden

Die Staats-Chefs und Regierungs-Chefs
von den G7-Staaten treffen sich 1 Mal im Jahr.
Das Treffen ist jedes Jahr in einem anderen Land.
Im Jahr 2016 war es am 26. und 27. Mai in Japan.

Die Bundes-Kanzlerin sitzt mit anderen Regierungs-Chefs an einem Tisch. Bild vergrößern

Bei ihren Treffen reden die
Politikerinnen und Politiker der G7-Staaten
über wichtige politische Themen
auf der Welt.
Und sie versuchen,
Lösungen für Probleme zu finden.
 

Um welche Themen ging es bei dem G7-Treffen in Japan?

In Japan sprachen die Politikerinnen und Politiker
vor allem über diese Themen:

  • Frieden und Sicherheit
  • Flucht-Gründe beseitigen
  • Klima-Schutz
  • Welt-Wirtschaft
  • Gleiche Rechte für Frauen

Wir erklären,
um was es bei diesen Themen geht.
 

Frieden und Sicherheit

2 Polizisten stehen am Flughafen und beobachten die Reisenden. Bild vergrößern

Alle Menschen sollen ohne Angst leben.
Deshalb überlegen
die Politikerinnen und Politiker:

  • Wie können wir die Menschen
    vor Gewalt, Verbrechen
    und Terror schützen?
  • Was können Regierungen machen,
    damit es in einem Land sicher ist?


Flucht-Gründe beseitigen

Männer und Frauen tragen Säcke auf den Schultern, Frauen tragen ihre Kinder auf dem Arm. Bild vergrößern

Viele Menschen verlassen ihre Heimat.
Man sagt auch:
Sie sind auf der Flucht.
Die Gründe für die Flucht sind:

  • In dem Land gibt es Krieg.
    Die Menschen haben Angst um ihr Leben.
  • Die Menschen sind sehr arm.
    Sie haben in ihrem Land keine Arbeit.
    Sie wissen nicht,
    wovon sie leben sollen.
  • Die Menschen dürfen in ihrem Land
    nicht ihre Meinung sagen.

4 Männer aus Syrien unterhalten sich und lachen. Bild vergrößern

Die meisten Menschen fliehen nach Europa.
Sie hoffen,
dass sie in Europa in Sicherheit sind.
Und sie hoffen,
dass sie in Europa ein besseres Leben haben.

Die Politikerinnen und Politiker wollen
die Gründe für die Flucht beseitigen.
Niemand soll aus seiner Heimat
fliehen müssen.
Und wer schon geflohen ist,
soll wieder zurückkehren können.

Deshalb wollen
die Politikerinnen und Politiker erreichen

Ein Mann in einem Bus in Afghanistan reckt den Daumen hoch. Bild vergrößern

  • dass der Krieg in den Ländern aufhört
  • dass die Menschen ohne Angst
    in ihren Ländern leben können
  • dass die Menschen
    in ihren Ländern Arbeit haben und
    nicht hungern müssen


Klima-Schutz

Rauchender Schornstein Bild vergrößern

Klima ist ein anderes Wort für Wetter.
Das Wetter auf der Erde
ändert sich langsam.
Zum Beispiel durch zu viele
Schad-Stoffe in der Luft.
Dadurch wird es auf der Erde
immer wärmer.
Dazu sagt man: Klima-Wandel.

Zwei Kinder stehen im Land Äthiopien neben Skeletten von Kühen. Bild vergrößern

Der Klima-Wandel ist schlimm
für die Erde und für die Menschen.
Wenn der Boden zu trocken ist,
gibt es kein Wasser.
Menschen und Tiere verdursten.

Der Klima-Wandel muss
unbedingt aufhören.
Alle Länder der Welt müssen dabei helfen.
Zum Beispiel durch
weniger Schad-Stoffe in der Luft.

Bäume im Regen-Wald in Brasilien. Bild vergrößern

Die G7-Länder wollen beim Klima-Schutz
ein gutes Vorbild sein
für alle anderen Länder.
 


 

Fast alle Länder der Welt haben
einen Vertrag zum Klima-Schutz gemacht.
Das war im Jahr 2015 in der Stadt Paris.
Paris ist in Frankreich.
Deshalb heißt der Vertrag:
Klima-Vertrag von Paris.

Die G7-Länder wollen,
dass der Klima-Vertrag von Paris
erfolgreich ist.
In dem Vertrag stehen Regeln
für den Klima-Schutz.
Alle Länder sollen sich
an die Regeln halten.
 

Welt-Wirtschaft

Eine Familie mit zwei kleinen Kindern sitzt zu Hause am Tisch. Bild vergrößern

Auf der ganzen Welt
werden viele Dinge gebraucht.
Menschen brauchen viel zum Leben.
Zum Beispiel:

  • Kleidung
  • Möbel
  • Autos
  • Essen und Trinken

2 Männer bauen in einer Auto-Fabrik ein Auto. Bild vergrößern

Das alles können die Menschen
nicht selber herstellen.
Dafür gibt es Firmen.
Firmen stellen Waren her
und verkaufen sie
auf der ganzen Welt.

Das alles zusammen nennt man:
Welt-Wirtschaft.

Die G7-Länder wollen,
dass die Welt-Wirtschaft gut funktioniert.
 

Gleiche Rechte für Frauen

2 Frauen aus Afghanistan sitzen am Tisch und lernen etwas. Bild vergrößern

Frauen sollen auf der ganzen Welt
die gleichen Rechte haben wie Männer:

  • bei der Ausbildung
  • bei der Arbeit
  • im Leben in der Gesellschaft

Ein Beispiel:
Eine Frau macht die gleiche Arbeit wie ein Mann.
Die Frau bekommt dafür aber weniger Geld.
Das ist ungerecht.
Das wollen die G7-Länder ändern.
Frauen und Männer sollen für die gleiche Arbeit
das gleiche Geld bekommen.

Eine Frau erforscht Technik für Satelliten. Bild vergrößern

Berufe mit Technik und Computern
machen meistens Männer.
Die G7-Länder wollen das ändern.
Frauen sollen öfter
in technischen Berufen arbeiten.


 

Wer hat die Fotos im Text gemacht?

G7-Fahnen: Thomas Trutschel/photothek.net
Arbeits-Sitzung: Bundesregierung/Steins
Polizisten am Flughafen: picture-alliance/ZB/Eisenhith
Menschen auf der Flucht: picture-alliance/dpa/epa/Suna
Syrische Männer unterhalten sich: Judith Affolter
Mann in Afghanistan im Bus: Bundeswehr / Martin Stollberg
Rauchender Schornstein: Photothek / Koehler
Trockenheit in Afrika: picture-alliance / dpa
Regenwald: picture-alliance/ZB/Hirschberger
Familie am Tisch: Photothek/Grabowsky
Autofabrik: transit / Härtrich
Afghanische Frauen: Bundeswehr/Stollberg
Wissenschaftlerin bei einem Versuch: Burkhard Peter
 


 

capito Bodensee hat diesen Text geprüft.


Montag, 30. Mai 2016