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Bund-Länder-Beschluss vom 16. November

Kontakte auf ein Minimum beschränken

Immer noch stecken sich viele Menschen mit dem Corona-Virus an.
Deshalb sollen die Menschen wenige Kontakte haben.
Das bedeutet: alle Menschen sollen wenige andere Menschen treffen.
 

Bundes-Kanzlerin Merkel Bundes-Kanzlerin Merkel Foto: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Die Bundes-Kanzlerin hat sich mit den Regierungschefinnen und -chefs der Bundes-Länder getroffen.
Um zu besprechen was als nächstes zu tun ist.
Hier sehen Sie eine Liste der Maßnahmen.
Diese Maßnahmen sind schon seit dem 2. November gültig.

Alle waren sich einig:
Man weiß noch nicht ob die Maßnahmen gewirkt haben.
Damit es weniger Ansteckungen mit dem Corona Virus gibt.

Deshalb wollen sich alle nochmal am Mittwoch (25. November) treffen.
Und zusammen über die Maßnahmen beraten.

Und wie es weitergehen soll im Dezember und im Januar im nächsten Jahr.
Damit die Menschen auch ein wenig planen können.

Kontakte reduzieren

Anstecken kann man sich bei anderen Menschen.
Deshalb sollen Kontakte vermieden werden.
Wenn es geht.
Das geht natürlich nicht immer.

Deshalb soll man dann die AHA+A+L Regel beachten.

Das bedeutet:
Abstand halten.
Hygiene Maßnahmen, zum Beispiel oft Hände waschen.
Alltags-Masken tragen, wenn man den Abstand nicht einhalten kann.
Die Corona-Warn-App benutzen.
Lüften, wenn man mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen ist.

Die Regierungen von den Bundes-Ländern und von Deutschland haben etwas Neues beschlossen.
Sie fordern von den Bürgerinnen und Bürger:

  • Sie sind an den Atemwegen erkrankt.
    Zum Beispiel Schnupfen, Husten oder Heiserkeit.
    Das nennt man auch Symptome.
    Rufen Sie bei ihrer Ärztin bzw. ihrem Arzt an.
    Lassen Sie sich telefonisch krank-schreiben.
    Bleiben Sie zu Hause.
    Bis Sie keine Symptome mehr haben.
    Besprechen Sie das mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
    Vielleicht wird er Ihnen zu einem Test raten oder zu einer Untersuchung.
  • Auf private Feiern verzichten.
  • Treffen mit Freunden, Verwandten und Bekannten nur noch aus 1 anderen Haushalt.
  • Private Reisen, auch Tages-Touren, sollen nicht gemacht werden.
  • Orte mit vielen Menschen sollen nicht besucht werden.
  • Halten Sie sich nicht in geschlossenen Räumen mit vielen anderen Menschen auf.
  • Benutzen Sie nicht Busse und Bahnen oder Flugzeuge.
  • Besuchen Sie ältere und besonders gefährdeten Menschen nur wenn Sie keine Symptome haben

Schulen und Kitas bleiben offen

Die Bundes-Regierung und die Regierungen von den Bundes-Ländern haben am 28.Oktober beschlossen:

Die Schulen und die Kitas bleiben offen.
Bildung ist ganz wichtig für die jungen Menschen.
Dabei muss aber unbedingt auf Hygiene-Maßnahmen geachtet werden.
Der Schutz vor Ansteckungen ist sehr wichtig.
Das nennt man auch: Infektions-Schutz.

Die Bundes-Kanzlerin Frau Merkel bedankte sich bei allen Lehrern und Lehrerinnen.
Und bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kitas und Kinder-Gärten.

Die Regierungen wollen nochmal darüber beraten wie das Ansteckungs-Risiko noch kleiner gemacht werden kann.

Risikogruppen schützen

Die Menschen über 65 Jahre haben sich auch mehr mit dem Corona Virus angesteckt.
Auch die besonders gefährdeten Menschen haben sich mehr mit dem Corona Virus angesteckt.

Deshalb sollen diese Menschen besonders gute Masken bekommen.
Das sind die FFP2 – Masken.
Die sollen besonders gut vor Ansteckung schützen.

Die besonders gefährdeten Menschen sollen im Dezember 15 Masken bekommen.
Diese 15 Masken sind umsonst.

Corona-Warn-App nutzen

Die Corona-Warn-App wird schon von vielen Menschen benutzt.
Die App warnt vor einem Infektions-Risiko.
Dadurch haben die Gesundheits-Ämter weniger Arbeit.
Die App soll in den nächsten Wochen verbessert werden.

Dafür gibt es dann sogenannte „Updates“.
Das ist englisch und wird „Apdaits“ ausgesprochen.

Die Bundes-Kanzlerin bittet alle Bürger und Bürgerinnen die Corona-Warn-App zu benutzen.

Montag, 30. November 2020