„Die nächsten Schritte klug gehen“

Bund-Länder-Beschluss „Die nächsten Schritte klug gehen“

3. März 2021: Die Bundes-Kanzlerin Merkel und die Regierungs-Chefinnen und -chefs von den Bundes-Ländern haben sich wieder getroffen.
Und neue Regeln besprochen.
Die jetzt gültigen Corona-Regeln bleiben weiter.
Aber es sollen auch Öffnungen kommen.
Nach und nach.
Neue Corona-Tests sollen dabei helfen.
Das sind die sogenannten Schnell-Tests.
Die Regeln sollen jetzt erstmal bis zum 28. März 2021 gelten.
Für die Bundes-Kanzlerin und den Chefinnen und Chefs von den Bundes-Ländern sind wenige Kontakte am wichtigsten.

Grafik zu den vorgesehenen Öffnungsschritten in der Corona-Pandemie.

Bund und Länder sehen in ihrem Beschluss fünf Öffnungsschritte vor.

Foto: Bundesregierung

Wie soll nach und nach geöffnet werden

Die Bürger*innen und die Firmen sollen planen können.
Wie und wann die Einschränkungen der Freiheit wieder aufgehoben wird.
Die Pandemie ändert sich.
Das gibt Hoffnung.
Deshalb können Öffnungs-Schritte geplant werden.
Das wird aber von der Anzahl an Ansteckungen mit dem Corona-Virus an jedem Ort abhängen.
Im Moment steigt die Zahl der Neu-Infektion wieder an.
Es gibt auch eine neue Virus-Sorte.
Das nennt man Mutation.
Aber es gibt inzwischen verschiedene Impfstoffe.
Die Bundes-Kanzlerin ermahnt trotzdem die Menschen sich an die Regeln zu halten.

Impfungen ab Ende März auch in der Arzt-Praxis

Im Moment werden schon sehr viele Menschen jeden Tag geimpft.
Die genaue Zahl ist 200.000.
Es soll aber bald mehr als doppelt so viele Menschen jeden Tag geimpft werden.
Ende März  sollen Impfungen auch bei Haus-Ärzten und Fach-Ärzten möglich sein.

Eine Impfung ist dann möglich in:

  • Der Arzt-Praxis,
  • den Impf-Zentren
  • und durch mobile Impf-Teams.

Es wird in einer bestimmten Reihen folge geimpft.
Das bestimmt die Impf-Verordnung.
Haus-Ärzte und Fach-Ärzte können das aber anders entscheiden.
Wenn es dringend ist.

Impf-Intervalle

Die Corona-Impfung besteht aus 2 Impfungen.
Zwischen 1. und 2. Impfung liegen einige Tage oder Wochen.
Das hängt von dem Impf-Mittel ab.
Mit dem Impf-Stoff von der Firma Astra Zeneka dürfen nicht Menschen über 65 Jahre geimpft werden.
Aber das soll bald geändert werden.

Mehr Normalität durch regel-mäßiges testen

Regel-mäßig auf das Corona-Virus zu testen ist wichtig.
Damit ein normales Leben möglich ist.
Es soll in Schulen, Kitas und Firmen getestet werden.
Alle Menschen, die sich nicht krank fühlen, können sich einmal in der Woche testen.

Mehr Möglichkeiten sich privat zu treffen

Ab dem 8. März werden die Regeln für private Treffen geändert.
Der eigene Haus-Halt kann mit einem weiteren Haus-Halt zusammen kommen.
Jedoch höchsten 5 Personen.
Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt.
Wenn sich weniger als 35 Menschen in einer Woche neu anstecken können sogar 3 Haus-Halte zusammen kommen.
Höchsten jedoch 10 Menschen.
Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit.
Die Zahl 35 gilt für jeweils 100.000 Einwohner.
Das nennt man 7 Tages Inzidenz.

Inzidenz entscheidet über Öffnung

Zuerst öffnen zum Teil die Schulen.
Und die Frisöre.

Ab dem 8. März 2021 können auch öffnen die:

  • Buch-Handlungen,
  • Blumen-Geschäfte und
  • Garten-Märkte.

Unter Beachtung von der Anzahl der Kunden und Hygiene-Regeln.
Das gleiche gilt für Fahr- und Flugschulen.
Und andere Dienst-Leistungen, bei denen sich Menschen nahe kommen.
Wenn keine Maske getragen werden kann muss man einen negativen Schnell-Test haben.
Über weitere Öffnungs-Schritte wird wieder am 22. März 2021 gesprochen.

Lesen Sie hier den Bund-Länder-Beschluss PDF, 153 KB, nicht barrierefrei im Wortlaut.