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Nigeria

Zusammenarbeit mit Nigeria

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in Abuja mit Präsident Goodluck Ebele Jonathan zusammengetroffen. Künftig soll eine binationale Kommission aufgebaut werden, um die Beziehungen zu dem südwestafrikanischen Land zu stärken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der nigerianische Präsident Goodluck Ebele Jonathan Merkel und Präsident Goodluck Ebele Jonathan Foto: REGIERUNGonline/Denzel

Bundeskanzlerin Angela Merkel beendet ihre dreitägige Afrikareise mit einem Besuch Nigerias. Im nigerianischen Abuja führte sie Gespräche mit Präsident Goodluck Ebele Jonathan. Ziel ist, die Partnerschaft Deutschlands mit Nigeria zu vertiefen. Dazu soll eine binationale Kommission entstehen. Nigeria hat bereits derartige Kommissionen mit den Vereinigten Staaten und mit Südafrika. Wesentliche Aufgabe der deutsch-nigerianischen Kommission wird auch die Zusammenarbeit in Energiefragen sein.

In ihrem Statement vor der Presse wies Merkel auch auf Chancen für Nigeria bei der Überwindung von Problemen hin. Die Bekämpfung von Gewalt und Terrorismus sei von großer Bedeutung. Daneben sprach die Bundeskanzlerin auch auf Chancen unter anderem in der Ausbildung und im Gesundheitswesen an: „Nigeria hat noch viele Probleme zu überwinden“, sagte sie. „Die Überwindung dieser Probleme könnte natürlich zum Wohlstand dieses Landes beitragen. Dabei wollen wir Nigeria auch zur Seite stehen.“

Merkel würdigte die führende Rolle Nigerias in der Wirtschaftsvereinigung westafrikanischer Staaten. Ein Besuch beim Sitz der Organisation beendete die Reise der Kanzlerin.

Nigeria ist ein westafrikanischer Vielvölkerstaat an der Mündung des Flusses Niger in den Atlantik. Nach jahrzehntelanger Militärherrschaft versucht sich das Land an wirtschaftlichen Reformen. 2011 wurde der amtierende Präsident Goodluck Ebel Jonathan wiedergewählt. Nigeria will bis zum Jahr 2020 zu den wirtschaftlich stärksten 20 Nationen der Welt gehören.

Donnerstag, 14. Juli 2011