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Kosovos Ministerpräsident zu Gast

Stabilität auf dem Balkan als Ziel

Die Bundeskanzlerin hat am Donnerstag den kosovarischen Ministerpräsidenten Ramush Haradinaj im Bundeskanzleramt empfangen. Bei dem Gespräch ging es neben den bilateralen Beziehungen beider Länder auch um außenpolitische Fragen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit dem Ministerpräsidenten der Republik Kosovo, Ramush Haradinaj. Kanzlerin Merkel spricht mit dem kosovarischen Ministerpräsidenten Haradinaj im Kanzleramt. Foto: Bundesregierung/Eckel

Kosovo ist Kooperationsland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und nahm im April auch an dem Westbalkantreffen teil, das auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Bundeskanzleramt stattfand.  

Bei dem Treffen in Berlin war auch die Bedeutung eines abschließenden, rechtlich bindenden Abkommens über die vollständige Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo für die Stabilität in der Region betont worden. Ein solches Abkommen sei von zentraler Bedeutung für den Weg beider Staaten nach Europa, hieß es in einer Stellungnahme nach Konferenzende.

Die Republik Kosovo liegt in Südosteuropa, genauer im Zentrum der Balkanhalbinsel. Sie gehörte zu Jugoslawien und proklamierte im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit, die bislang von 114 Staaten – darunter auch Deutschland – anerkannt wurde. Auf dem Staatsgebiet mit einer Fläche von knapp 11.000 Quadratkilometern leben rund 1,8 Millionen Einwohner, davon knapp 200.000 in der Hauptstadt Priština. Kosovo grenzt an Serbien, Nordmazedonien, Albanien und Montenegro.

Donnerstag, 06. Juni 2019