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Erdbeben und Tsunami in Sulawesi

Soforthilfe für Indonesien

Nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami auf der Insel Sulawesi hat die Bundesregierung 1,5 Millionen Euro Soforthilfe bereitgestellt. Um die Hilfe vor Ort zu koordinieren, ist sie mit der indonesischen Regierung und internationalen Partnern im Gespräch, sagte Regierungssprecher Seibert.

Straße nach Tsunami Mehr als 1.200 Menschen kamen bei dem verheerenden Erdbeben und folgendem Tsunami ums Leben. Foto: SAMAD/AFP/Getty Images

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde Indonesiens kamen mindestens 1.234 Menschen ums Leben. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe die Nachricht von der Katastrophe mit großer Betroffenheit aufgenommen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in der Regierungspressekonferenz. "Das Ausmaß der Zerstörung, des menschlichen Leidens ist erschütternd", so Seibert.

Die Kanzlerin hat dem Präsidenten der Republik Indonesien bereits am Samstag ein Kondolenztelegramm geschickt. Darin hat sie ihr tief empfundenes Beileid angesichts der zahlreichen Opfer und der großen Zerstörungen ausgedrückt.

Unmittelbare Hilfe für Indonesien

Neben der Soforthilfe der Bundesregierung gewährt die EU ebenfalls umgehend 1,5 Millionen Euro. "Es ist gut, dass die indonesische Regierung aktiv an die internationale Gemeinschaft herangetreten ist," so Seibert.

Gleichzeitig werde es wichtig sein, dass diese Hilfe koordiniert und den tatsächlichen Bedürfnissen vor Ort in der Krisenregion angepasst werde. Die Bundesregierung ist hierzu im Gespräch mit der indonesischen Regierung und stimmt sich eng mit internationalen Partnern ab.

Das Auswärtige Amt hat unterdessen einen Krisenstab eingerichtet. Er setzt sich besonders damit auseinandersetzen, wie unbürokratisch und schnell die Hilfe dort umgesetzt werden könne, wo die Menschen sie brauchten, sagte eine Sprecherin.

Dienstag, 02. Oktober 2018