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Mitschrift Pressekonferenz

Pressestatements von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem kroatischen Staatspräsidenten Ivo Josipović

in Zagreb

(Die Ausführungen des fremdsprachlichen Teils erfolgten anhand der Simultanübersetzung.)

P JOSIPOVIC: Meine Damen und Herren, es war mir eine Ehre und Freude, heute mit Frau Bundeskanzlerin Merkel Gespräche zu führen.

Einerseits haben wir festgestellt, dass unsere beiden Länder ausgezeichnete Beziehungen haben. Ich habe mich natürlich für all die Unterstützung bedankt, die die Bundesrepublik Deutschland Kroatien auf dem Weg in die EU gegeben hat.

Wir haben auch über die Region gesprochen. Die guten Beziehungen in der Region sind von einem strategischen Interesse für die Länder in der Region. Natürlich wird die EU ohne diese Region nicht vollständig sein.

Die Reformen sind etwas, was jedes Land zu leisten hat. Wir haben auch darüber gesprochen, wie Kroatien zum Fortschritt Kroatiens, aber auch seiner Nachbarländer beitragen kann. Die europäische Zukunft der Länder dieser Region ist unser Ziel. In diesem Bereich wird Kroatien durch Zusammenarbeit, durch seine Partnerschaft seinen Beitrag leisten.

BK’IN MERKEL: Ich möchte mich bei Ihnen, Herr Präsident, ganz herzlich für den freundschaftlichen Empfang bedanken. Unsere bilateralen Beziehungen zwischen Kroatien und Deutschland sind sehr, sehr gut. Wir arbeiten eng zusammen.

Ich beglückwünsche Kroatien dazu, dass es den Schritt in die Europäische Union jetzt so gut wie geschafft hat. Das hat natürlich erhebliche Anstrengungen erfordert. Aber es zeigt auch den anderen Ländern in der Region, dass wir diese europäische Perspektive wollen. Deutschland freut sich auf Kroatien als 28. Mitgliedsstaat der Europäischen Union.

Wir haben sehr intensiv über die Region hier gesprochen. Natürlich kann ich viele wichtige Informationen auch mitnehmen. Sie sind sehr engagiert in der Frage: Wie geht es weiter mit Bosnien-Herzegowina? Wie geht es weiter mit Serbien und Kosovo?

Uns eint die Überzeugung, dass Wohlstand, Prosperität und Frieden auf dem westlichen Balkan nur geschaffen werden können, wenn alle Länder ihre Chancen nutzen, Mitglieder der Europäischen Union zu werden, aber natürlich auch dann die Voraussetzungen dafür schaffen. Da gibt es noch viel Arbeit zu tun. Deutschland möchte dabei hilfreich sein. Deshalb ist der Austausch zwischen unseren beiden Ländern an dieser Stelle auch so wichtig. Wir wollen den Erfolg. Dies ist ein gemeinsames Projekt zwischen Kroatien und Deutschland.

Danke schön, dass wir heute die Möglichkeit der Begegnung hatten. Alles Gute für Ihr Land.

Montag, 22. August 2011