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Mitschrift Pressekonferenz

Pressestatement von Bundeskanzlerin Angela beim Besuch der Jena-Optronik

in Jena

Meine Damen und Herren, ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei Herrn Ratzsch und bei der Ministerpräsidentin bedanken, denn ich habe durch Thüringen ein tolles Unternehmen kennengelernt. Ich konnte mich heute davon überzeugen, dass hier nicht nur Spitzenprodukte im wissenschaftlich-technischen Bereich - in der Raumfahrt - hergestellt werden, sondern dass hier einfach eine auf lange Frist angelegte Personalpolitik betrieben wird.

Es gibt in der Bundesregierung eine Demografiestrategie unter dem Motto „Jedes Alter zählt“. Hier konnte ich mich davon überzeugen, dass das gelebt wird und dass das Alltag ist, dass die Älteren von den Jüngeren lernen, dass die Jüngeren auch ihr Wissen anwenden können und das, was sie zusätzlich aus ihrer Ausbildung mitbringen, auch einbringen können.

Ich habe mich überzeugen können, dass das Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ hier kein Pflichtthema ist, sondern ein Thema ist, das als eines angenommen wird, was zum Leben gehört, auch was zu zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört, und dass gerade auch Frauen ermutigt werden, hier zu arbeiten und ihr Knowhow auf dem wissenschaftlich-technischen Gebiet einzubringen.

Ich habe gesehen, dass man in einer Vielzahl von Netzwerken engagiert ist, die Jena eine Stadt sein lassen, in der mehr als in anderen Orten schon heute generationenübergreifend und in Netzwerken gedacht wird, sich Unternehmen zusammenschließen und gemeinsam Antworten auf die verschiedenen Fragen suchen - und das auch mit Unterstützung der Stadt.

Insofern ist das für mich hier ein Besuch gewesen, von dem ich weiß, dass wir nicht nur eine Theorie machen, wenn wir mit der Demografiestrategie der Bundesregierung agieren, sondern dass das angenommen wird. Ich habe mich auch gefreut, dass das Programm 55+ vom Land Thüringen ganz intensiv weiterverbreitet und in den Unternehmen umgesetzt wird. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, dass mir auch aus der Sicht des Betriebsrates noch einmal dargelegt wurde, dass alle mit an einem Strick ziehen, dass das also nicht gegeneinander, sondern miteinander geht. Insofern danke, dass ich heute hier sein konnte!

Donnerstag, 02. Mai 2013