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Mitschrift Pressekonferenz

Pressestatement von BK'in Merkel bei Eröffnung der „Internationalen Grünen Woche“

in Berlin

Frau Ministerin Dijksma,
lieber Ilse Aigner,
sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister,
meine Damen und Herren,

auch ich freue mich heute, dabei zu sein und begrüße erst einmal unseren Nachbarn, die Niederlande, als das Partnerland der diesjährigen „Grünen Woche“. Wir haben sehr enge Kontakte zwischen unseren beiden Ländern. Wenn Sie uns Blumen, Käse und viel mehr in hoher Qualität nach Berlin bringen, dann freuen wir uns natürlich. Ich wünsche Ihnen hier sehr gute Tage als Partnerland.

Die „Grüne Woche“ ist eine traditionsreiche Veranstaltung, die Stadt und Land zusammenbringt. Die deutsche Hauptstadt ist Gastgeber für das, was in den ländlichen Räumen erzeugt und produziert wird. Ich finde, gerade in unserer sehr technisch orientierten Zeit - ich bin jedes Jahr auf der CeBIT, ich bin jedes Jahr auf der HANNOVER MESSE - muss auch einmal der ländliche Raum mit seiner Produktschau gewürdigt werden, und das wird er jedes Jahr auf der „Grünen Woche“.

Die „Grüne Woche“ ist für unsere heimischen Landwirte und die heimische Ernährungswirtschaft natürlich eine Show der Möglichkeiten, der Produkte, der Erzeugnisse. Aber sie ist angesichts der globalen Ernährungsfragen zunehmend auch ein Sammelpunkt der internationalen Gemeinschaft. Ilse Aigner wird hier, glaube ich, über 80 Agrarminister willkommen heißen. Das zeigt, die „Grüne Woche“ ist auch eine Drehscheibe für den internationalen Austausch über Qualität, Nachhaltigkeit und Ernährungssicherheit.

Die Menschen in Deutschland essen und trinken gern. Ich finde, das ist ein guter Charakterzug, den wir haben. – Das gilt ja auch für die Niederlande. Da wetteifern wir mit den Franzosen und anderen. Ich finde, das ist Kultur eines Landes im besten Sinne des Wortes.

Wir achten aber zunehmend - das können wir sehen - auf Qualität. Deshalb freue ich mich darauf, heute einiges aus der Qualitätsshow unserer Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft zu sehen. Mir ist ganz wichtig, dass auch die vielen Besucherinnen und Besucher und gerade die Kinder sehen: Wie entstehen unsere Nahrungsmittel? – Deshalb sage ich ein herzliches Dankeschön an die Bauern und die Beschäftigten im ländlichen Raum, die so viel dafür tun, dass man nicht nur weiß, was man isst, sondern auch, wie es entsteht.

Alles Gute für die „Grüne Woche“!

Freitag, 18. Januar 2013