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Deutsch-österreichische Beziehungen

Politische Gespräche in Wien

Auch bei den politischen Gesprächen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Wien stand das Thema Euro im Mittelpunkt: Mit ihrem österreichischen Amtskollegen Werner Faymann sprach sie über die wirtschafts- und finanzpolitische Situation in der Eurozone und über die bilateralen Beziehungen.

Begrüßung mit militärischen Ehren: Bundeskanzlerin Merkel und der österreichische Bundeskanzler Faymann in Wien Begrüßung mit militärischen Ehren: Bundeskanzlerin Merkel und der österreichische Bundeskanzler Faymann in Wien Foto: Bundesregierung/Kugler

Merkel machte in der gemeinsamen Pressekonferenz deutlich, dass der Euro nicht nur ein ökonomisches Projekt sei. Sie betonte weiter, dass jedes Land an seinen Reformen zu arbeiten habe. Für den Euroraum müsse Glaubwürdigkeit zurückgewonnen werden.

Die Bundeskanzlerin hob mit Blick auf den gestrigen Beschluss der EZB hervor, dass die Bank sich der Geldwertstabilität absolut verpflichtet fühle. Die EZB habe zudem deutlich gemacht, dass die Zukunft des Euro ganz wesentlich durch politisches Handeln bestimmt werde. Käufe von Anleihen angeschlagener Staaten seien auch nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Diese Konditionalität sei ein wichtiger Punkt. Kontrolle und Hilfe gingen Hand in Hand. Das sei genau der Weg, den man immer gegangen sei.

Bilaterale Beziehungen "ausgezeichnet"

In ihrem Podcast schätzte die Bundeskanzlerin die deutsch-österreichischen Beziehungen als ausgezeichnet ein. Die gemeinsame Sprache und die lange gemeinsame Geschichte würden beide Länder verbinden. Dank der offenen Grenzen gäbe es regen wirtschaftlichen und kulturellen Austausch sowie vertrauensvolle politische Kooperation im Rahmen der EU und der Vereinten Nationen.

Zum Podcast der Bundeskanzlerin:

Freitag, 07. September 2012