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Kanzlerin besucht Uhrenmanufaktur

Neubau für Traditionsunternehmen

Beim sächsischen Uhrenhersteller A. Lange & Söhne in Glashütte hat Bundeskanzlerin Merkel einen Neubau eingeweiht. Sie lobte diese wichtige Investition für die Region.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Einweihung des Manufakturneubaus der Lange Uhren GmbH in Glashütte. Präzisionsarbeit: Bundeskanzlerin Merkel besucht Lange Uhrenmanufaktur in Glashütte. Foto: Bundesregierung/Steins

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich beim Uhrenhersteller A. Lange & Söhne in Glashütte einen Manufakturneubau eingeweiht.

Anlass für den Besuch beim Traditionsunternehmen im Erzgebirge ist ein gleich dreifaches Jubiläum. Vor 170 Jahren - im Jahr 1845 - hat Ferdinand Adolph Lange des Familienunternehmen "A. Lange & Cie." gegründet. In diesem Jahr hätte er seinen 200. Geburtstag gefeiert. Vor 25 Jahren gründete dann der Urenkel Walter Lange die Lange Uhren GmbH.

Größter Arbeitgeber in Glashütte

Heute ist der Uhrenhersteller der größte Arbeitgeber vor Ort und bildet in eigener Uhrmacherschule Lehrlinge aus. Der zweiflügelige Neubau der Manufaktur schafft hochmoderne, optimale Arbeitsbedingungen für das traditionelle Uhrmacherhandwerk. Hier arbeiten die Uhrmacher in einer fast staubfreien Atmosphäre.

"Der Neubau ist die Antwort auf das personelle Wachstum in der Vergangenheit und Investition in die Zukunft der Manufaktur", erklärt Lange-Geschäftsführer Wilhelm Schmid. Im Mittelpunkt stehe ein Gebäude, das modern, energieeffizient und ästhetisch Platz für etwa 200 Mitarbeiter biete. Durch ideale Arbeitsbedingungen sei es gelungen, Produktionsprozesse zu optimieren. Das helfe dabei, die Qualität der Uhren weiter zu steigern. Dabei sei das Unternehmen so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich vorgegangen, so Schmid.

Investiert wurde ein zweistelliger Millionenbetrag. Damit ist der Neubau die bisher größte Investition für das Familienunternehmen und ein weiteres Bekenntnis zum Standort Glashütte.

Mittwoch, 26. August 2015