Navigation und Service

Inhalt

Ehrenamtliches soziales Engagement

Möglichkeiten für andere schaffen

Die Bundeskanzlerin hat sieben soziale Projekte als Sieger des Wettbewerbs "startsocial" geehrt. Gesellschaftlichen Problemen müsse mit Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative begegnet werden, sagte Merkel in ihrer Rede.

Junge Einradfahrer. Auf der Preisverleihung von "startsocial" präsentierten sich auch Projekte für Kinder. Foto: Bundesregierung/Denzel

"Füreinander da sein, miteinander und voneinander lernen", fasste Angela Merkel den Gedanken hinter dem Wettbewerb "startsocial - Hilfe für Helfer" zusammen.

Die Idee hinter "startsocial": Soziale Projekte entstehen oft aus einer tollen Idee und viel gutem Willen. Dieses Potenzial soll durch fachliche Beratung aus der Wirtschaft erfolgreicher werden. Wie kann man für ein Projekt weitere Aufmerksamkeit bekommen? Wie werden Spenden effizient eingesetzt? Diese Fragen lassen sich im Austausch zwischen sozialen Initiativen und Wirtschaftsunternehmen ganz konkret beantworten.

Livestream der Preisverleihung:

Engagiert für unsere Gesellschaft

Bei "startsocial" kämen Wirtschaft und Sachverstand mit Leidenschaft, Ehrenamt und anderem Sachverstand zusammen, so Merkel. Sie verwies auf die erfolgreichen, herausragenden Projekte, die der Wettbewerb in seiner zehnjährigen Geschichte hervorgebracht habe.

"Probleme sind nicht dazu da, dass man über sie hinwegsieht oder über sie klagt", betonte die Kanzlerin. Durch ihr Engagement hätten sich auch die sieben Prämierten hervorgetan. Die Projekte seien unter Einsatz von Zeit, Arbeit und viel Leidenschaft entstanden, um anderen Menschen neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Die Preisträger des Wettbewerbs

Die Gewinner des diesjährigen Sonderpreises haben sich dem Handball verschrieben. Die Besonderheit bei "Freiwurf Hamburg" besteht darin, dass in dem Team Menschen mit geistiger Behinderung gleichermaßen willkommen sind. Dabei ist es nicht nur bei ein oder zwei Mannschaften geblieben. Vielmehr hat sich mittlerweile in ganz Deutschland eine offiziell anerkannte inklusive Handball-Liga etabliert.

Auch die anderen Preisträger zeigen vollen Einsatz für einen guten Zweck: So versucht der Verein AIAS mit besonderen Aktionen an Universitäten mehr Studierende für das Thema Blutkrebs zu sensibilisieren und neue Stammzellenspender zu gewinnen. Die "Schülerpaten Deutschland" vermitteln Bildungspatenschaften zwischen Schülern mit Migrationshintergrund und engagierten deutschsprachigen Paten.

Teilnehmen an dem Wettbewerb "startsocial - Hilfe für Helfer" können Initiativen, die - vorrangig durch ehrenamtliches Engagement - an der Lösungen eines sozialen Problems arbeiten. Die besten 100 Projektkonzepte erhalten ein dreimonatiges Beratungsstipendium. Dieses beinhaltet, dass Experten aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und sozialen Institutionen individuell mit den Stipendiaten an der Umsetzung und Weiterentwicklung ihrer Initiative arbeiten. Im Anschluss an das Beratungsstipendium werden die besten sozialen Initiativen nach Berlin eingeladen und prämiert. Sechs herausragende Projekte erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro. Ein Projekt erhält den Sonderpreis der Bundeskanzlerin, die gleichzeitig Schirmherrin des Wettbewerbs ist.

Dienstag, 03. Juni 2014