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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Samstag, 04. Juni 2016

Laufende Nr.:
190
Ausgabejahr:
2016

10 Jahre Video-Podcast "Die Kanzlerin direkt"

Merkel wünscht deutscher Elf viel Glück für die EM

Bundeskanzlerin Angela Merkel wünscht der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die bevorstehende Europameisterschaft viel Glück. "Ich glaube, die Mannschaft ist total motiviert", sagt Merkel in ihrem neuen Video-Podcast, einem Gespräch mit dem U21-Nationalspieler Niklas Stark von Hertha BSC.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wünscht der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die bevorstehende Europameisterschaft viel Glück. "Ich glaube, die Mannschaft ist total motiviert", sagt Merkel in ihrem neuen Video-Podcast, einem Gespräch mit dem U21-Nationalspieler Niklas Stark von Hertha BSC. Auch wenn jetzt viele junge Spieler dabei seien, so Merkel, werde die Mannschaft "in der Vorbereitung wieder sehr zusammenwachsen und das zeigen, was Deutschland ausmacht: Vielfalt, gemeinsamer Wille, zu gewinnen, Toleranz, Respekt voreinander und dann eben auch der Wunsch, dass die Fans sich erfreuen können – an gutem Mannschaftsfußballspiel."

Sie habe keinen Zweifel, dass Frankreich die Europameisterschaft gut ausrichten werde, sagt die Bundeskanzlerin. "Die Menschen in Frankreich freuen sich, Gastgeber zu sein." Die französische Nationalmannschaft werde "ein sehr starker Gegner" sein, so Merkel weiter. Bei aller Freundschaft zu Frankreich sei "ja klar, für wen ich dann die Daumen drücke". Theoretisch könne es ja passieren, "dass wir schon im Achtelfinale auf Frankreich stoßen". Die letzten Spiele gegen Frankreich seien immer anspruchsvolle Spiele gewesen.

Sie habe dieses Mal noch keine ganz konkreten Pläne für Stadionbesuche, sagt die Bundeskanzlerin. Sie werde aber versuchen, "fast alle Spiele am Fernsehapparat zu verfolgen – und sicher auch mal hinfahren".

Auf Starks Frage, ob sie 2006 zum Fußballfan oder schon vorher infiziert geworden sei, antwortet die Bundeskanzlerin: "Ich bin, eigentlich seitdem ich Kind war, immer ein Fan von Fußballspielen gewesen, insbesondere von Europameisterschaften und Weltmeisterschaften." Mädchen traue man "das immer nicht so zu", aber sie sei schon während ihres Studiums in Leipzig zu Spielen der DDR-Mannschaft gegangen. "Deshalb hat es mich natürlich unheimlich gefreut, in dem Jahr Bundeskanzlerin zu sein, in dem die Weltmeisterschaften hier in Deutschland stattgefunden haben."

Merkel ist der Auffassung, Deutschland habe gute Chancen, wenn es sich wieder um die Austragung von Europameisterschaften bewerbe, nachdem es bei der WM 2006 ein guter Gastgeber gewesen sei.

10 Jahre "Die Kanzlerin direkt"

Vor zehn Jahren, am 8. Juni 2006, erschien der erste Video-Podcast der Bundeskanzlerin. Er war der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland gewidmet. Die Bundeskanzlerin sagte bei der Premiere, sie wolle in ihrem Podcast "ziemlich regelmäßig erläutern, was die Bundesregierung bewegt – im doppelten Wortsinn: Womit wir uns beschäftigen und was wir tun, um Deutschland voran zu bringen."

Am ursprünglichen Konzept hat sich im Laufe der Jahre nichts geändert: In aller Regel geht es im Video-Podcast der Bundeskanzlerin um Themen und Ereignisse, die in der folgenden Woche bevorstehen. Geändert hat sich allerdings die Form: In den ersten Jahren waren die Podcasts als Monologe produziert, seit geraumer Zeit sind es Interviews.

Die Ausgabe dieser Woche ist die 425. Die Zahl der Zugriffe ist im Laufe der Jahre erheblich gestiegen. Die Aufrufe auf dem YouTube-Kanal der Bundesregierung machen dabei nur einen sehr kleinen Teil aus; die weitaus meisten erfolgen über die Internetseiten der Bundesregierung oder auch iTunes. Waren 2012 noch insgesamt 1.295.000 Abrufe (ohne YouTube) zu verzeichnen, waren es 2015 fast zehn Mal so viele: insgesamt 12.325.428. In den ersten fünf Monaten 2016 waren es bereits 8.443.080.

Der Video-Podcast stößt auch im Ausland auf Interesse. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres belegte Spanien mit 1.648.787 Zugriffen – hinter Deutschland mit über 5,5 Millionen – den zweiten Platz. Noch vor den europäischen Nachbarstaaten folgten die USA. Auf dem 135. und damit letzten Platz: Mauretanien – mit einem Zugriff.

Hinweis:

Der Video-Podcast ist heute, Samstag, ab 10:00 Uhr unter www.bundeskanzlerin.deabrufbar. Unter dieser Internetadresse ist dann auch der vollständige Text zu finden.