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Merkel wirbt für neue Energie-Infrastruktur

Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert in ihrem neuen Video-Podcast an die Bevölkerung, dem beschleunigten Ausbau des Stromnetzes zuzustimmen. "Wir müssen darauf achten, dass die erneuerbaren Energien auch wirklich dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Und das bedeutet: neue Infrastruktur.“

Anlass ist die Eröffnung des "Effizienzhauses Plus“ nächste Woche in Berlin. Dieses Wohnhaus soll mehr Energie erzeugen, als es verbraucht - eine spannende Vision, so die Kanzlerin in ihrem Podcast-Interview mit dem 20-jährigen Studenten Theo Müller.

Die Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland sieht sie zuversichtlich: "Ich hoffe, dass daraus eine gesellschaftliche Aktivität entsteht und vielleicht manche auch noch mehr machen." Ziel sei es ja, bis 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf den Straßen zu haben.

Wenig Erfolgsaussichten räumt Merkel hingegen der Weltklimakonferenz in Durban ein. In der wirklich wichtigen Frage, der Verlängerung des Kyoto-Protokolls, sei kein Fortschritt zu erzielen. In Durban gehe es vor allem darum, den Schwellenländern eine schnelle Finanzierung bestimmter Projekte zu ermöglichen.

Samstag, 03. Dezember 2011