Navigation und Service

Inhalt

Finanzkrise Griechenlands

Merkel: "Wir arbeiten mit Hochdruck"

Deutschland und Frankreich arbeiten an einer gemeinsamen Lösung für die Finanzkrise Griechenlands. Ziel sei der Abschluss des zweiten Hilfsprogramms im Rahmen der vereinbarten Zeit, sagte Bundeskanzlerin Merkel in Berlin.

Deutschland und Frankreich suchten weiterhin nach einer Lösung in der Finanzkrise Griechenlands. Dies sei derzeit das Anliegen aller Gespräche und Telefonate mit Präsident Hollande. Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch (03.06.2015) bei einer Pressekonferenz anlässlich des Besuchs des ägyptischen Präsidenten.

"Wir arbeiten mit Hochdruck", versicherte Merkel. Die drei Institutionen - EU, EZB und IWF - müssten ein Übereinkommen mit Griechenland finden. Dieses werde der Eurogruppe vorgestellt, die dann entscheiden werde.

Alle Arbeiten und Gespräche - bilaterale und trilaterale - seien darauf gerichtet, zu helfen, damit im Rahmen der vereinbarten Zeit ein Abschluss des Programms ermöglicht werde, so Merkel.

Am Montag (01.06.2015) hatten sich Kanzlerin Merkel, Präsident Hollande, EU Kommissionspräsident Juncker, EZB Präsident Draghi und die geschäftsführende Direktorin des IWF, Lagarde, im Kanzleramt getroffen. Dabei tauschten sie sich über den aktuellen Stand der laufenden Gespräche zwischen den Institutionen und der griechischen Regierung aus. Sie waren sich einig, dass nun mit großer Intensität weitergearbeitet werden müsse. Die Gesprächspartner waren in den letzten Tagen in engstem Kontakt und wollen dies auch in den nächsten Tagen bleiben- sowohl untereinander als natürlich auch mit der griechischen Regierung.

Mittwoch, 03. Juni 2015