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Kenia

Merkel verurteilt Terrorangriff in Nairobi

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich bestürzt über den Terrorangriff auf ein Einkaufszentrum in Nairobi gezeigt. Was dort geschehen ist, sei eine "entsetzliche terroristische Tat", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. "Wir verurteilen diese Tat auf das Schärfste".

Schwarzer Rauch steigt aus dem Einkaufszentrum in Nairobi auf. Vier Tage dauerte das Geiseldrama im Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi Foto: picture alliance / dpa

Die Bundeskanzlerin sei "tief bestürzt" über die Brutalität, die die Täter bei dem Angriff und der anschließenden Geiselnahme gezeigt hätten, so Seibert. Betroffen sei sie vor allem über die vielen Todesopfer, darunter zahlreiche Kinder.

Deutschland unterstützt Kampf gegen Terrorismus

Der Anschlag habe Kenia nicht allein gegolten, sagte der Regierungssprecher weiter. "Er sollte Menschen aus verschiedensten Nationen treffen - und er hat Menschen aus verschiedensten Nationen getroffen." Das zeige, dass fundamentalistischer Terrorismus eine internationale Gefahr sei. "Wo immer Deutschland hilfreich sein kann, diesen Terrorismus zu überwinden, wird es das sein", sagte er. Die Täter müssten so rasch wie möglich zur Verantwortung gezogen werden.

Anteilnahme und Solidarität

"Wir trauern in diesen schweren Stunden um die Opfer, wir wünschen den vielen Verletzten und Traumatisierten baldige Besserung", so Seibert. "Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen der Opfer und unsere ganze Solidarität gilt den Kenianern."

Westerwelle: Kenianischem Volk tief verbunden

Auch Außenminister Guido Westerwelle verurteilte den Angriff auf das Einkaufszentrum "auf das Schärfste". "In dieser schweren Stunde fühlen wir uns dem kenianischen Volk tief verbunden", teilte er mit.

"Wir trauern mit den Familien und Freunden der zahlreichen Toten, den Verletzten wünschen wir eine rasche Genesung. Wir wünschen uns, dass es gelingt, die Täter und Hintermänner dieses schrecklichen Attentats schnell zur Verantwortung zu ziehen", so Westerwelle weiter.

Kämpfer der somalischen Al-Shabaab-Miliz hatten das Einkaufszentrum Westgate am Samstagmittag überfallen und Geiseln genommen. Kenias Präsident Uhuru Kenyatta verkündete am Dienstagabend das Ende der Geiselnahme. Als Grund für den Angriff nannte die Miliz Kenias Militärintervention gegen die Shabaab im benachbarten Somalia.

Mittwoch, 25. September 2013