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Kanzlerin empfängt niederländischen Minsterpräsidenten Mark Rutte

Für eine zukunftsfähige Wirtschaft

"Die Welt schläft nicht" - Bundeskanzlerin Merkel hat eine Woche vor der Sondertagung des Europäischen Rates den niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte im Kanzleramt empfangen. 

Foto zeigt den Ministerpräsidenten der Niederlande, Rutte, und Angela Merkel. Mark Rutte, Ministerpräsident der Niederlande, ist nach den Corona-Beschränkungen der erste Gast, den die Kanzlerin in Berlin begrüßen durfte.  Foto: Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit dem niederländischen  Ministerpräsidenten Mark Rutte im Bundeskanzleramt ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung auf die anstehende Sondertagung des Europäischen Rates nächste Woche. 

Dort werden die Staats- und Regierungschefs über den Aufbaufonds sowie den Mittelfristigen Finanzrahmen verhandeln. "Alle 27 Mitgliedstaaten müssen unter einen Hut gebracht werden, und wir müssen einstimmig entscheiden", sagte die Kanzlerin. Dabei sei man sich einig, dass man ganz im Sinne des Mottos der Ratspräsidentschaft handeln wolle: "Gemeinsam. Europa wieder stark machen."

Hilfen auf Klimaschutz ausrichten

Dennoch würden Hilfen, die nicht mit Reformen, Veränderungen und eine Ausrichtung auf die Zukunft verbunden seien, nicht weiterhelfen, so Merkel. Daher spiele der Klimaschutz eine große Rolle. Die Kanzlerin zeigte sich beeindruckt, von dem engagierten Weg, den die Niederlande beim Klimaschutz und bei Reformen gingen.

All das müsse überall in Europa gemacht werden. "Denn die Welt schläft nicht. Nach dieser Krise werden die Karten mit Sicherheit neu gemischt, und es wird geschaut, wer den Menschen in seinen Ländern wirklich Wohlstand garantieren kann." Und das ginge nur mit einer wettbewerbsfähigen und zukunftsfähigen Wirtschaft.

Donnerstag, 09. Juli 2020