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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Samstag, 09. April 2016

Laufende Nr.:
101
Ausgabejahr:
2016

Video-Podcast

Merkel: So viele Ehrenamtler sind ein "wunderbares Zeichen"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Engagement der Wohlfahrtsverbände bei der Betreuung und Integration von Flüchtlingen gewürdigt. Am Donnerstag (14.04.) ist Merkel beim 4. Caritas-Kongress zu Gast. "Das, was in der Caritas geleistet wird – das gilt für die Hauptamtlichen genauso wie für die Ehrenamtlichen –, ist vorbildlich", sagt die Bundeskanzlerin in ihrem neuen Video-Podcast. Die Caritas sei eine der ganz wichtigen Säulen in der Flüchtlingspolitik.

Merkel betont, man dürfe nicht den Eindruck erwecken, der Staat könne sich zurückziehen, weil es ja Ehrenamtler gebe; bestimmte Strukturen müssten vom Staat angeboten werden, etwa die Leistungen für die Asylbewerber, die Tätigkeit der Bundesagentur für Arbeit oder auch Integrationskurse. Die Gesellschaft sei allerdings nicht in der Lage, alles staatlich anzubieten, so die Bundeskanzlerin. Deshalb sei es "ein wunderbares Zeichen, dass wir so viele Ehrenamtler hatten und immer noch haben, die sich unheimlich eingebracht haben". Sie kenne viele ehrenamtlich Engagierte, die sehr viel Erfüllung in ihren Tätigkeiten fänden, sagt Merkel. Der Staat unterstütze Freiwilligenstrukturen zum Beispiel durch den Bundesfreiwilligendienst oder die Förderung von Mehrgenerationenhäusern als Anlaufpunkte.

Merkel zeigt sich darüber erfreut, dass der Caritasverband für das Thema seines diesjährigen Kongresses, den demografischen Wandel, einen positiven Ansatz hat. Kernpunkt, unterstreicht die Bundeskanzlerin, sei "der Zusammenhalt der Generationen". Auch unter veränderten Bedingungen dürfe es kein Gegeneinander geben, sondern müsse man "das Miteinander der Generationen" hinbekommen. Das heiße, soziale Sicherungssysteme entwicklungsfest zu machen, Wohnstrukturen zu verändern, die Formen des Zusammenlebens zu verändern.

Hinweis:
Der Video-Podcast ist heute, Samstag, ab 10:00 Uhr unter www.bundeskanzlerin.de abrufbar. Unter dieser Internetadresse ist dann auch der vollständige Text zu finden.