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Mittwoch, 22. Mai 2013

Merkel-Interview

Merkel: "Ich muss mich nach meiner Überzeugung richten"

Interview mit:
Angela Merkel
Quelle:
Stern

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview mit dem Stern über ihren Alltag als Person des öffentlichen Interesses. Sie berichtet über ihren Umgang mit Emotionen und ihre Herangehensweise bei Entscheidungen. Ein weiteres Thema ist ihr Leben in der DDR.

"Das Interview im Wortlaut:

Stern: Frau Bundeskanzlerin, spielt der Spruch "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" in Ihrem Leben eine Rolle?

Angela Merkel: Es kommt wie bei jedem Menschen auf die Situation an. Ansonsten gilt, dass man sehr zurückhaltend sein sollte, ein abschließendes Urteil über Dinge abzugeben, die man nicht selbst gemacht hat.

Stern: Muss man als Kanzlerin in jeder Lebenslage die Kontrolle behalten?

Merkel: Kontrolle heißt für mich eher, den Überblick zu behalten. Ich kann mir ja unmöglich alles selbst erarbeiten oder alles allein entscheiden. Ich muss meinen Mitarbeitern vertrauen - und das kann ich auch.

Stern: Kontrollieren Sie in Ihrem Privatleben gern? Überprüfen Sie zum Beispiel Ihre Stromrechnung?

Merkel: Nein. Bei Müll-, Wasser und Stromrechnung bin ich gutgläubig. Da vertraue ich einfach darauf, dass alles seine Richtigkeit hat. Das nachzuprüfen, dafür fehlt mir die Zeit.

Stern: Und wenn Sie am Bankautomaten Geld ziehen - zählen Sie es dann nach?

Merkel: Nein. Das wird schon stimmen. Vertrauen ist gut... Was ich in meinem Arbeitsalltag immer mal wieder kontrollieren muss, ist die Uhr. Ob mein Zeitgefühl noch stimmt oder ob der nächste Termin schon wartet.

Stern: Fühlen Sie sich öffentlicher Kontrolle ausgeliefert?

Merkel: Ich akzeptiere, dass ich als Bundeskanzlerin eine Person des öffentlichen Lebens bin und ständig gesehen werde. Auch Sie beobachten mich ja, weil es Ihr Beruf ist. Ich kann damit leben, auch wenn es manchmal dazu führt, dass ich sogar an der Supermarktkasse fotografiert werde.

Stern: Empfinden Sie das als Unfreiheit? Ständig den Blicken anderer ausgesetzt zu sein?

Merkel: So wie Sie fragen, könnten Sie auch einen Friseur fragen, ob es ihn stört, den ganzen Tag eine Schere in der Hand zu halten. Es war ja meine freie Entscheidung, für dieses Amt zu kandidieren. Niemand hat mich gezwungen, Bundeskanzlerin zu werden.

Stern: Vor ein paar Wochen gab es Paparazzi-Fotos von Ihnen aus Ihrem Italienurlaub. Im Badeanzug. Hatten Sie das Gefühl, dass Ihnen da etwas entgleitet?

Merkel: Ich werde mir einen schönen Urlaub dadurch nicht verderben lassen. In Italien ist die Paparazzi-Gefahr vielleicht größer als anderswo.

Stern: Kostet es Kraft, sich ständig kontrollieren zu müssen –beispielsweise auf der Regierungsbank?

Merkel: Gehen Sie mal in Ihr Bildarchiv: Da finden Sie viele Aufnahmen, die zeigen, dass meine Kontrolle über mein Gesicht doch sehr zu wünschen übrig lässt.

Stern: Sie sind streng mit sich?

Merkel: Wenn Sie zehn Stunden auf einer Parteitagsbühne sitzen, können Sie gar nicht immer frisch und hundertprozentig interessiert aussehen. Ich sehe das auch bei anderen Politikern. Man kann nicht immer schweigend mit der gleichen Miene dasitzen.

Stern: Haben Sie sich als Kanzlerin bestimmte Dinge abgewöhnen müssen? Damit Sie keine unvorteilhaften Bilder produzieren?

Merkel: Ich weiß, dass ich praktisch bei jeder SMS, die ich auf der Regierungsbank schreibe, fotografiert werde. Da besteht dann die Gefahr, dass mir das als Desinteresse am Parlament ausgelegt wird - was natürlich nicht der Fall ist.

Stern: Trauer, Wut, große Freude - zeigen Sie Ihre Emotionen in der Öffentlichkeit?

Merkel: Das kann vorkommen. Ich entkopple meine Gesichtszüge nicht von der Situation, in der ich mich gerade befinde. Ich sage es mal so: Ich versuche, ganzheitlich zu bleiben und zu arbeiten. Es kann auch passieren, dass ich beim Erzählen über etwas so lachen muss, dass ich gar nicht weitersprechen kann.

Stern: Einer Ihrer Vorgänger, Helmut Kohl, hat in der Öffentlichkeit des Öfteren geweint. Uns fällt kein Bild von Ihnen ein, auf dem Sie Tränen zeigen. Wäre Ihnen das unangenehm?

Merkel: Das wäre mir nicht unangenehm, auch ich war in manchen Situationen schon sehr berührt.

Stern: Wann?

Merkel: Als gleich zu Beginn meiner ersten Amtszeit im Irak zwei deutsche Geiseln genommen wurden. Wir hatten damals viele sorgenvolle Besprechungen, wenn man nicht weiß, wie man am besten vorgeht - soll man warten, soll man eingreifen? Das hat mich sehr beschäftigt. Auch die Trauerfeiern für in Afghanistan gefallene Bundeswehrsoldaten haben mich sehr mitgenommen, die Gespräche mit den Angehörigen in ihrer Trauer und Verzweiflung.

Stern: Haben Sie eine Sehnsucht nach Normalität, nach dem Unbeobachtet-Sein?

Merkel: Ich nehme mir die Freiräume, die ich brauche, um mein Amt ausüben zu können. Natürlich muss eine Bundeskanzlerin immer zur Verfügung stehen, immer ansprechbar sein. Aber ein wenig kann ich mich schützen, indem ich Termine klug und nicht zu eng lege.

Stern: Sie sollen einmal versucht haben, das Kanzleramt über den Küchenfahrstuhl zu verlassen, weil Sie unbeobachtet sein wollten. Sie sind dann aber nur bis zur Tiefgarage gekommen.

Merkel: Ich wollte einfach mal testen, ob ich einen Weg finde, im Kanzleramt herumzugehen, ohne von den Kameras erfasst zu werden. Aber - das System hat funktioniert!

Stern: Zu Ihrem Bedauern?

Merkel: Es war in meiner Anfangszeit als Kanzlerin. Ich wollte ausprobieren, ob es geht. Ging aber nicht.

Stern: Es gibt unzählige Beschreibungen über Sie: Die Zauder-Künstlerin. Die Physikerin der Macht. Die deutsche Queen. Kommen Sie mit den Etiketten zurecht?

Merkel: Ganz offensichtlich komme ich mit ihnen zurecht - ich arbeite ja weiter. Was nicht heißt, dass diese Etiketten mich gut beschreiben.

Stern: Seit Jahren wiederholt sich ein Begriff in der Beschreibung Ihrer Art, Politik zu machen: Angela Merkel zaudert.

Merkel: Weil von meinen Entscheidungen oft für unser Land und seine Menschen viel abhängt, nehme ich mir die Zeit, solange wie nötig nachzudenken, bis die Entscheidung reif ist. Manchmal sind die Öffentlichkeit oder die Medien der Meinung, dass der Zeitpunkt schon längst gekommen sei. Aber ich muss mich nach meiner Überzeugung richten.

Stern: Den Begriff "zögern" würden Sie also nicht verwenden?

Merkel: Es gibt komplizierte Themen, da brauche ich lange zur Entscheidungsfindung, aber ich habe Sie sicher auch schon mit vergleichsweise schnellen Entscheidungen überrascht. Nach Fukushima hat man mir, soweit ich mich erinnere, nicht vorgeworfen, zu lange gezögert zu haben, bevor ich mit meinen Kollegen in der Bundesregierung die Abschaltung der ältesten Kernkraftwerke und die noch konsequentere Ausrichtung auf die erneuerbaren Energien beschlossen habe. 

Stern: Oder bei der Entlassung von Norbert Röttgen.

Merkel: Ob mein Handeln als zögerlich beschrieben wird oder nicht, hängt immer auch von der öffentlichen Erwartungshaltung ab.

Stern: Muss eine erfolgreiche Kanzlerin auch ihr Vorleben, ihre eigene Biografie kontrollieren?

Merkel: Alles, was ich mit meinen 58 Jahren bislang erlebt habe, ist Teil meines Lebens. Es gibt kein Vor- oder Nachleben, sondern nur mein ganzes Leben.

Stern: Sie erleben gerade, dass Ihre Lebensgeschichte umgedeutet werden kann. Plötzlich wird darüber diskutiert, wie viel DDR in Angela Merkel steckt, wie überzeugt Sie vom System wirklich waren.

Merkel: 35 Jahre DDR sind Teil meines Lebens. Und das öffentliche Interesse an meiner Person und meiner Lebensgeschichte gehört auch zu meinem Amt - ich finde es sehr verständlich. Gerade in Wahlkampfzeiten erscheinen nun einmal einige Bücher über mich. Ich habe sie nicht zu bewerten.

Stern: Lesen Sie die Merkel-Bücher? Kontrollieren Sie, ob alles stimmt?

Merkel: Nein, dazu komme ich nun wirklich nicht. Ich gucke hier und da mal rein.

Stern: Es geht doch aber um Ihr Leben. Beispielsweise um die Frage, ob Sie an der Akademie der Wissenschaften der DDR-Sekretärin für Kultur waren, wie Sie selbst behaupten, oder FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda.

Merkel: Ich habe ja immer wieder und auch durchaus gerne über mein Leben in der DDR erzählt, am ausführlichsten vielleicht in einem Interviewbuch mit dem Journalisten Hugo Müller-Vogg, 2004, noch bevor ich Bundeskanzlerin wurde. Was ich damals zum Beispiel zu meiner Zeit in der FDJ geantwortet habe, gilt auch heute noch. Neues habe ich da nicht beizusteuern.

Stern: Vor ein paarTagen sagten Sie in Bezug auf Ihre Biografie "Wenn sich jetzt etwas anderes ergibt, kann man damit auch leben." Das klingt seltsam defensiv, als ginge es nicht um Sie.

Merkel: Das finde ich überhaupt nicht. Wenn sich jemand wirklich interessiert, wird er sehen, dass ich in den vergangenen 20 Jahren viel von meinen Erinnerungen an das Leben in der DDR berichtet habe. Bei alledem kommt es, wie der kürzlich verstorbene Biograf Gerd Langguth gesagt hat, entscheidend darauf an, wie man etwas einordnet. Die FDJ war Teil des Systems der DDR, ja, aber sie war auch ein Raum für gemeinschaftliche Unternehmungen, für Theaterbesuche und Diskussionen in der Gruppe. Wenn man das alles berücksichtigt, ergibt sich ein umfassendes Bild.

Stern: Warum reden Sie eigentlich so ungern über Ihre ostdeutsche Vergangenheit?

Merkel: Wie gesagt, Sie unterstellen etwas, was ich überhaupt nicht so empfinde. 1991 habe ich auf einer Veranstaltung in Schwerin von der Marxismus-Leninismus- Abschlussarbeit bei meiner Promotion erzählt. Das Thema lautete: "Was ist sozialistische Lebensweise?" Für diese Arbeit war ich zu DDR-Zeiten kritisiert worden, weil ich in meinem Text die Arbeiterklasse gegenüber den Bauern zu wenig berücksichtigt hatte. Nach der Veranstaltung in Schwerin haben Journalisten wie wild nach dieser Arbeit gesucht, weil sie glaubten, da gäbe es Gott weiß was für einen Skandal zu enthüllen. Die Arbeit war in den Akten der Akademie der Wissenschaft aber offenkundig nicht mehr zu finden. Und dann meinte man, ich würde sie nicht gerne rausrücken, dabei hatte ich überhaupt erst selbst von ihr in Schwerin erzählt.

Stern: Indem schon erwähnten Gesprächsbuch sagten Sie über Ihre FDJ-Zeit: "Das ist Teil meines Lebens, und ich habe da nichts zu verbergen. Es ist offenbar unheimlich schwer, heute zu verstehen und begreiflich zu machen, wie wir damals gelebt haben." Sprechen Sie deswegen so wenig über Ihr Leben in der DDR: Weil es die Wessis sowieso nicht verstehen würden?

Merkel: Wir wiederholen uns jetzt. Was ich damals wie heute meine, ist, dass es nun mal nicht so einfach ist, andere Lebenswege zu verstehen - und das gilt in beide Richtungen, Ost wie West. Ich beispielsweise habe eine Weile gebraucht, bis ich das Lebensgefühl und die Bedeutung der 68er-Generation in Westdeutschland einigermaßen nachvollziehen konnte. In der Debatte über Joschka Fischers Straßenkämpfer-Vergangenheit habe ich ihm 2001 empfohlen, er solle doch Buße tun. Darüber hat mancher bei SPDund Grünen gelacht. Straßenkämpfe finde ich immer noch schlimm, aber heute weiß ich, dass sie auch deshalb gelacht haben, weil sie wussten, dass ich die Studentenbewegung einfach nicht erlebt habe und sie es offenbar als anmaßend empfanden, wie ich über die Geschichte der Studentenbewegung, über ihre Geschichte urteilte. Wer über Lebenswege anderer redet, braucht Einfühlungsvermögen, und er muss den geschichtlichen Zusammenhang verstehen. Ich erlebe da heute insgesamt aber viel tolerantere Diskussionen als noch vor ein paar Jahren.

Stern: "Jegliches hat seine Zeit", sangen die Puhdys in Ihrem Lieblingsfilm "Die Legende von Paul und Paula"

Merkel: Als einzelner Vers natürlich ziemlich banal, aber ein sehr schönes Lied.

Stern: Geht die Gesellschaft heute mit ihren Vorbildern zu gnadenlos um? Joschka Fischer, Daniel Cohn-Bendit, Uli Hoeneß, jetzt Angela Merkel mit ihrer FDJ-Vergangenheit..

Merkel: Aktive Politiker sind nach meiner Auffassung nicht unbedingt die Richtigen, um über den Seelenzustand der Gesellschaft zu urteilen. Sie haben auch ganz andere Aufgaben. Ich bemühe mich, meinem Amtseid gemäß für das Wohl des deutschen Volkes zu arbeiten und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes zu fällen. Da bleiben mir weder die Zeit noch die Neigung, den Zeitgeist zu erforschen.

Stern: In der aktuellen Forsa-Umfrage für den Stern, in der nach der sogenannten Kanzlerpräferenz gefragt wird, entscheiden sich 59 Prozent für Sie als Kanzlerin, nur 20 Prozent für Peer Steinbrück. Vertrauen Sie solchen Umfragen?

Merkel: Ich habe schon so viel Auf und Ab erlebt. Über das Ergebnis der Bundestagswahl im September sagen solche Umfragen noch nicht alles aus. In unserem Wahlsystem sind Kanzlerpräferenzen durchaus wichtig, aber weniger wichtig als zum Beispiel die Präsidentenfrage in den USA.

Stern: Der Ausgang der Bundestagswahl ist also noch offen?

Merkel: Selbstverständlich, obwohl die christlich-liberale Koalition beste Chancen hat, bestätigt zu werden.

Stern: Wir reden hier die ganze Zeit über Kontrolle. Und ausgerechnet über den Wahlkampf haben Sie keine Macht?

Merkel: Nein, so weit will ich nicht gehen. Wie der Wahlkampf genau verlaufen wird, welche Themen im Mittelpunkt stehen – darauf haben wir Politiker selbstverständlich Einfluss, aber weniger Einfluss, als die Menschen glauben. Erinnern Sie sich? Es gab da mal eine Oderflut, die auf den Ausgang der Bundestagswahl 2002 starke Auswirkungen hatte. Und wenn sich heute die Lage in Syrien oder in Afghanistan verändert, wenn bei der Stabilisierung des Euro unvorhergesehene Probleme auftauchen, dann muss ich als Kanzlerin darauf reagieren.

Stern: Sie werden im Wahlkampf doch nicht nur reagieren wollen?

Merkel: Vollkommen richtig. Ich werde natürlich darstellen, was wir für Deutschland erreicht haben. Vor allem aber werde ich dafür werben, was wir in den nächsten vier Jahren anstreben. Die Bürger wollen wissen, was unsere Politik ganz konkret für sie und ihre Familien bedeutet. Sie wollen wissen, wie wir Arbeitsplätze sichern können. Wie bewahren wir auch im demografischen Wandel den sozialen Zusammenhalt, den Zusammenhalt der Generationen? Wie können wir dafür sorgen, dass nicht nur unser Land gestärkt aus der Krise hervorgeht, sondern unsere europäischen Partner insgesamt? Es ist meine Aufgabe, dass wir darauf für die Zukunft die richtigen Antworten geben.

Stern: Ihr Vorbild in der Geschichte, was den Erhalt von Macht angeht?

Merkel: Es gibt Politiker der Vergangenheit, die ich für ihre Haltung und Taten besonders schätze – aber das ist etwas anderes als Vorbilder. Ich lebe in meiner Zeit, meine Mitbewerber sind andere als zu den Zeiten Konrad Adenauers, die Medienlandschaft ist ohnehin anders. Fragen Sie doch lieber, was ich unter Macht verstehe.

Stern: Wir fragen Sie lieber nach Ohnmacht, denn sie gehört zur Macht dazu. Sie gelten als eine der mächtigsten Frauen der Welt. Haben Sie in Ihrem Amt Momente von Ohnmacht erlebt?

Merkel: Genau weil sie zur Macht gehört, müssen wir bei Macht beginnen. Dazu gehört, dass ich einige Dinge allein entscheiden kann. Ansonsten muss ich immer um Mehrheiten werben, und dabei die föderalen Zuständigkeiten in unserem Staat achten. Gerade junge Leute fordern oft von mir, ich solle in der Schulpolitik dieses und jenes durchsetzen. Wenn ich dann antworte, dafür seien doch die Länder zuständig, entgegnen sie mir: Sie sind doch die Bundeskanzlerin, Sie müssen das doch ändern können - und sind verwundert, dass ich das nicht so einfach kann.

Stern: Frau Bundeskanzlerin, googeln Sie manchmal Ihren Namen?

Merkel: Nein. Da käme wohl zu viel. Man nennt das Ego-Googeln. Glauben Sie mir, ich habe keinen Mangel an Lektüre.

Das Gespräch führten Axel Vornbäumen, Dominik Wichmann und Jens König für das Magazin "Stern".