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Zentralrat der Juden

Merkel gratuliert Schuster

Die Bundeskanzlerin hat Josef Schuster zu seinem neuen Amt an der Spitze des Zentralrats der Juden in Deutschland gratuliert. Seine Wahl zeuge von großer Anerkennung seines Wirkens. Der neue Präsident war bereits lang vor seiner Wahl im Zentralrat aktiv gewesen.

In ihrem Schreiben würdigte Merkel Schusters bisherige Arbeit. Die Wahl Josef Schusters zeuge von großer Anerkennung seines bisherigen Wirkens als langjähriger Vizepräsident des Zentralrats, Vorsitzender der israelitischen Kultusgemeinde in Würzburg und Unterfranken sowie als Präsident des Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinden in Bayern, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Josef Schuster wurde 1954 in Israel geboren, 1956 siedelte er mit seiner Familie nach Deutschland um. Schuster studierte Medizin und arbeitet er als niedergelassener Arzt in Würzburg.

Schuster habe sich vor allem um die Eingliederung der Aussiedler aus der früheren Sowjetunion verdient gemacht. "Sicher wird er auch in neuer Funktion Impulse für eine gute Zukunft der wachsenden jüdischen Gemeinden in Deutschland geben", so Merkel.

Schuster war am Sonntag in Frankfurt am Main zum Nachfolger von Dieter Graumann gewählt worden. Letzterer hatte nach vier Jahren im Amt nicht mehr kandidiert. Nach seiner Wahl erklärte Schuster: "Die jüdische Gemeinschaft ist ein Teil dieser Gesellschaft. Wir möchten auch in Zukunft das Leben in Deutschland mitgestalten."

Montag, 01. Dezember 2014