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Nahost

Merkel freut sich sehr über Freilassung Shalits

Der mehr als fünf Jahre als Geisel durch Hamas festgehaltene israelische Soldat Gilad Shalit ist frei. Im Gegenzug überstellt Israel über eintausend palästinensische Gefangene. Bundeskanzlerin Merkel dankte allen, die zur Freilassung Shalits beigetragen haben.

Porträt Gilad Shalit Gilad Shalit wieder in Freiheit Foto: (Archivfoto) picture alliance / dpa

"Die Bundeskanzlerin freue sich sehr, dass der israelische Soldat Gilad Shalit heute Morgen freigelassen wurde und mittlerweile in Israel eingetroffen ist", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.

Damit könne Shalit nach mehr als fünfjähriger Gefangenschaft endlich zu seiner Familie und seinen Freunden zurückkehren. Die Bundeskanzlerin wünsche ihm, so Seibert, "dass er sich von allem, was er erleiden musste, rasch erholt und in sein Leben zurückfindet".

Merkel würdigt Rolle Ägyptens

Die Bundeskanzlerin dankte Seibert zufolge allen, die zur Freilassung Shalits beigetragen hätten. Ihr besonderer Dank gelte der ägyptischen Regierung, die in den vergangenen Monaten Entscheidendes geleistet habe.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Israel und Ägypten in dieser Angelegenheit lasse hoffen, dass die jüngsten Spannungen zwischen den beiden Ländern wieder gutnachbarschaftlichen Beziehungen Platz machten. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zum Friedensprozess im Nahen Osten.

Peres dankt für deutsche Unterstützung

Der israelische Staatspräsident Schimon Peres sprach Bundeskanzlerin Merkel Dank für den Beitrag Deutschlands zur Freilassung Gilad Shalits aus. Er dankte auch dem deutschen Vermittler persönlich für dessen Hilfe bei den Verhandlungen.

Dienstag, 18. Oktober 2011