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Hochwasser

Merkel: Flutopfer nicht alleine lassen

Das dramatische Hochwasser und seine Folgen belasten die betroffenen Menschen in Deutschland immer noch sehr. Bundeskanzlerin Angela Merkel informierte sich an der Deichbruchstelle bei Fischbeck und in Kamern über die aktuelle Lage in Sachsen-Anhalt und sprach dort mit den Anwohnern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht eine Familie in den von der Flut betroffenen Gebieten Merkel: Die Menschen sollen wissen, dass wir sie in einer so existenziellen Situation nicht alleine lassen. Foto: Bundesregierung/Denzel

Das Hochwasser hat die Menschen in der Region um Fischbeck und Kamern besonders hart getroffen. Die Bundesregierung möchte sie unterstützen, wo immer möglich. Die Menschen sollten wissen, dass sie in einer "so existenziellen Situation" nicht allein gelassen werden, sagte die Bundeskanzlerin in der vergangenen Woche vor der Bundespressekonferenz.

"Man sieht die Wucht der Natur"

Bei dem Besuch in Fischbeck verschaffte sich Merkel einen Eindruck von den Flutschäden. Sie zeigte sich beeindruckt vom Einsatz der Menschen bei der Beseitigung der Flutschäden.

Die Kanzlerin besichtigte auch die ICE-Trasse Hannover-Berlin, die zwischen Stendal und Rathenow wegen der Hochwasser-Schäden immer noch gesperrt ist. "Man sieht die Wucht der Natur", sagte Merkel.

Hilfsgelder schnell zur Verfügung stellen

Mit dem Fluthilfefonds stellen Bund und Länder acht Milliarden Euro an Hilfsgeldern zur Verfügung. Der Bund hat sie vorfinanziert und dafür vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag und auch im Bundesrat einen Nachtragshaushalt verabschiedet.

In Fischbeck kündigte Merkel an, dass es möglichst bald Abschlagszahlungen für die Betroffenen aus dem Fonds geben werde.

Dienstag, 23. Juli 2013