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Europäische Union

Merkel: Eurozone krisenfester machen

Anlässlich des Besuches des irischen Ministerpräsidenten Kenny in Berlin hat sich Bundeskanzlerin Merkel für eine starke Europäische Union der 27 Mitgliedsstaaten ausgesprochen. Merkel: "Deutschland möchte eine Eurozone mit 17 Mitgliedsstaaten, die ebenso stark ist."  

Ministerpräsident Enda Kenny war zu seinem Antrittsbesuch mit der Bundeskanzlerin in Berlin zusammengetroffen. Die Entwicklungen im Euro-Raum und die Herausforderungen für die gemeinsame Währung standen dabei im Mittelpunkt des Gesprächs.

Weitere Schritte zur Euro-Stabilisierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel machte deutlich, dass weitere Schritte zur Euro-Stabilisierung erforderlich seien, um das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung zu stärken. Sie wiederholte die Forderung Deutschlands, Vertragsänderungen vorzunehmen, um die Stabilitätsregeln in den Euro-Staaten besser überwachen zu können. Auch seien die bisher vereinbarten Maßnahmen noch nicht umgesetzt, zum Beispiel zur Verstärkung des Rettungsschirms EFSF.

"Herausragendes Beispiel" Irland

Merkel lobte das Sanierungsprogramm, dem sich Irland unterziehe, als „herausragendes Beispiel“. Man könne nur erahnen, was es für die Iren bedeute, „dieses harte Sparprogramm auf sich zu nehmen“. Irland sei ein Beispiel, wie der europäische Rettungsschirm dazu beitragen könne, einem Land bei Liquiditätsschwierigkeiten zu helfen.

Ministerpräsident Kenny betonte, sein Land werde Kurs halten. Kurzfristig sei die Krise mit den vorhandenen Instrumenten zu bekämpfen.

Mittwoch, 16. November 2011