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Kanzlerin zur Arbeit der Gesundheitsämter

Ein herzliches Dankeschön

Mit einem virtuellen Besuch beim Gesundheitsamt des Landkreises Harz hat sich Bundeskanzlerin Merkel stellvertretend für die engagierte Arbeit aller Gesundheitsämter in Deutschland bedankt.

Bundeskanzlerin Merkel bei einer Videokonferenz mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Harz. Bundeskanzlerin Merkel informiert sich in einer Videokonferenz bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Gesundheitsamt des Landkreises Harz. Foto: Bundesregierung/Denzel

In einer Videokonferenz hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) über ihre Arbeit informiert und den Gesundheitsämtern Unterstützung zugesagt. "Wir wissen alle: Die öffentlichen Gesundheitsämter und der öffentliche Gesundheitsdienst haben eine zentrale Rolle in der Bekämpfung dieser Pandemie bekommen", bekräftigte Merkel.

"Ein sehr, sehr wichtiges Gespräch"

Es sei von entscheidender Bedeutung, dass die Gesundheitsämter gut arbeiten. "Und das tun sie, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", betonte Merkel. Wichtig sei auch, "dass sie uns sagen, wenn sie verstärkt werden müssen." Auch darüber habe man heute gesprochen: "Sie haben zusätzliche Unterstützung bekommen. Wir haben die Scouts. Wir haben auch die Bundeswehr, die gegebenenfalls bereit ist, Unterstützung zu leisten." Es handele sich hier um eine ganz wichtige Stelle, an der sich entscheiden werde, ob man bei Neuinfizierten alle Kontakte werde nachvollziehen können.

"Dies war heute für mich ein sehr, sehr wichtiges Gespräch, ich sage noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön! Und ich kann Ihnen sagen, dort arbeiten wirklich sehr engagierte Menschen. Sie werden diese Arbeit schaffen, und wo Verstärkung notwendig ist, werden wir sie geben zusammen mit den Ländern", erklärte die Kanzlerin.

Weiterhin Abstand halten!

Besonders wichtig sei ihr allerdings auch, darauf aufmerksam zu machen, dass "wir jetzt ja in eine neue Phase der Pandemie kommen". Jetzt werde es notwendig sein, "dass wir bei all den Lockerungen auch wirklich Sicherheit haben, dass die Menschen sich an die Grundgebote halten – also Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen, aufeinander Rücksicht nehmen. Das ist ganz wichtig", bekräftigte Merkel.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Harz war besonders gefordert, als es in der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber in Halberstadt Ende März einen Covid-19-Ausbruch gab. Mehr als 120 Menschen infizierten sich. Die Gemeinschaftsunterkunft, in der etwa 800 Personen lebten, stand bis Anfang Mai unter Quarantäne. Mit regelmäßigen Testungen und der Isolierung von Infizierten und Kontaktpersonen ist es gelungen, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen. 

Montag, 11. Mai 2020