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Für Deutschland im Auslandseinsatz

Merkel dankt Angehörigen

Bundeskanzlerin Merkel hat Angehörige von im Ausland eingesetzten Soldaten und Polizisten im Kanzleramt empfangen und sich bei ihnen bedankt. Im persönlichen Gespräch machte sich Merkel ein Bild von den Belastungen der Familien.

Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt Angehörige von Soldaten und Polizisten im Auslandseinsatz Gute Tradition: Kanzlerin Merkel lädt Angehörige von Soldaten und Polizisten im Auslandseinsatz ein. Foto: Bundesregierung/Kugler

Etwa 3.000 Frauen und Männer aus Bundeswehr und Polizei sind derzeit im Auslandseinsatz. Zu einem vorweihnachtlichem Empfang hat Angela Merkel Angehörige dieser Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten sowie Polizistinnen und Polizisten eingeladen.

Sie dankte ihnen stellvertretend für alle Angehörigen, die von ihren Partnern getrennt sind. Unter den mehr als 50 Gästen waren in diesem Jahr sehr viele Kinder. Bei Keksen und Kaffee sprach Merkel eine Stunde mit den Angehörigen, auch über die Belastungen für Partner und Familien.

Traditionelles Treffen in weihnachtlicher Atmosphäre

Seit mehr als zehn Jahren empfängt die Bundeskanzlerin in der Vorweihnachtszeit die Angehörigen von Einsatzsoldaten und Polizisten. Bei dem Gespräch sind in der Regel auch die jeweils obersten Dienstherren dabei - so in diesem Jahr Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Bundesinnenminister Thomas de Maizière, darüber hinaus der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker.

Der größte Teil der Soldatinnen und Soldaten ist in Afghanistan und im Kosovo im Einsatz. Dazu kommen weitere Missionen in der Türkei, in Afrika, am Horn von Afrika und vor den Küsten des Libanon. An internationalen Polizeimissionen nehmen mehr als 170 Polizistinnen und Polizisten teil.

Mittwoch, 17. Dezember 2014