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Tunesien

Merkel: Brahmis Ermordung ist feiges Attentat

Bundeskanzlerin Merkel hat den Mord an dem tunesischen Oppositionspolitiker Brahmi aufs Schärfste verurteilt. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass die feige Gewalttat den Weg des tunesischen Volkes zur Demokratie gefährde.

Tunesier trauern um Mohamed Brahmi. Trauer um den tunesischen Oppositionspolitiker Brahmi Foto: picture alliance / abaca

"Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden", so Merkel weiter. "Die Verantwortlichen müssen zügig ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden. Das gilt auch für den Fall des im Februar Ermordeten Oppositionellen Chokri Belaid."

Die Bundesregierung appelliere an alle Akteure in Tunesien auch diesmal Besonnenheit zu wahren. Tunesien habe auf dem Weg der Demokratisierung wichtige Etappen zurück gelegt, so die Bundeskanzlerin. "Möglich war dies durch die politische Reife und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. Der Verfassungsprozess befindet sich in einer entscheidenden Phase." Die neue Verfassung werde Grundlage für die nächsten Wahlen sein.

Alle seien aufgerufen, erklärte Merkel, an diesem Reformprozess und an der bisherigen verantwortungsvollen Politik festzuhalten. "Wir setzen unsere Hoffnung darauf, dass der demokratische Wandel gerade in Tunesien - der Wiege der arabischen Umbrüche - gelingen wird."

Freitag, 26. Juli 2013