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Maritime Wirtschaft

"Ein wichtiger Wachstumsmotor"

"Die Maritime Branche ist ein wichtiger Wachstumsmotor der deutschen Volkswirtschaft." Mit diesen Worten würdigte Bundeskanzlerin Merkel in Friedrichshafen die herausragende Bedeutung der Branche für ganz Deutschland.

Kanzlerin Merkel bei ihrer Rede auf der 11. Nationalen Maritimen Konferenz Kanzlerin Merkel ist die Schirmherrin der Nationalen Maritimen Konferenz. Foto: Bundesregierung/Steins

Insgesamt steuere die Branche spannenden Zeiten entgegen, so Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der 11. Nationalen Maritimen Konferenz - wobei die Chancen größer seien als die Herausforderungen.

Merkel wies darauf hin, dass Deutschland eine der größten Handelsflotten der Welt habe. Auch profitiere die deutsche Industrie bundesweit von leistungsstarken Häfen und deren Hinterlandanbindungen.

Etwa 60 Prozent der Warenexporte Deutschlands und ein Großteil seiner Rohstoffimporte erfolgen über den See- oder Wasserweg. Mit der fortschreitenden Globalisierung und einem Anstieg des Welthandels wird der Handel über See auch weiter zunehmen.

Deutschland maritim - global.smart.green

Die am Bodensee versammelten Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft rief Bundeskanzlerin Merkel auf, den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Um den CO2-Ausstoß im Seeverkehr zu senken, müssten Kraftstoffe auf der Basis erneuerbarer Technologien und alternative Antriebe entwickelt werden - darunter die Brennstoffzelle.

Die diesjährige Nationale Maritime Konferenz findet am 22. und 23. Mai statt und steht unter dem Motto "Deutschland maritim - global.smart.green". Sie richtet den Blick auf die  auch für die Branche großen aktuellen Herausforderungen: Globalisierung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Die Bundesregierung veranstaltet die Nationale Maritime Konferenz (NMK) seit 2000 alle zwei Jahre. Die NMK unter Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin ist die zentrale Veranstaltung der Bundesregierung zur Stärkung des maritimen Standortes Deutschland.

Status der maritimen Wirtschaft

Der maritimen Wirtschaft kommt für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland und für die Sicherung von Wachstum und Beschäftigung eine Schlüsselrolle zu.

Schätzungen gehen von einem jährlichen Umsatzvolumen von bis zu 50 Milliarden Euro und von bis zu 400.000 Arbeitsplätzen aus, die direkt oder indirekt von der maritimen Wirtschaft abhängig sind. Damit ist die Branche einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland.

Beitrag der Bundesregierung

Ziel der Bundesregierung ist, dass die maritime Wirtschaft in Deutschland strukturell stark aufgestellt ist und sie ihre Potenziale weltweit ausschöpfen kann.

Die Bundesregierung hat der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Branche mit der Maritimen Agenda Rechnung getragen. Der Koalitionsvertrag bekennt sich ausdrücklich zur Umsetzung der Ziele dieses Strategiepapiers.

Zentrale Handlungsfelder der Maritimen Agenda 2025 sind die Stärkung der Nachhaltigkeit des Seeverkehrs sowie der Beitrag maritimer Technologien zur Energiewende.


Mittwoch, 22. Mai 2019