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Ministerpräsident Ungarns zu Gast

Europäische Wirtschaft gemeinsam voranbringen

Es gebe eine "ganz enge Verquickung unserer Volkswirtschaften", so Bundeskanzlerin Merkel am Montag vor einem Gespräch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán im Bundeskanzleramt. Nun gelte es, Europas Wirtschaft gemeinsam weiter voranzubringen.

Kanzlerin Merkel traf den ungarischen Präsidenten Viktor Orbàn zu einem Gespräch im Kanzleramt. Kanzlerin Merkel empfing den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán zum Gespräch im Bundeskanzleramt. Foto: Bundesregierung/Bergmann

"Die wirtschaftliche Entwicklung, gerade in Ungarn, hat sich sehr, sehr positiv gestaltet – ich glaube, auch wegen der Europäischen Union." Das sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag bei einem Treffen mit Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán im Bundeskanzleramt. Ungarn gehöre zu den Ländern, die aus einer schwierigen wirtschaftlichen Situation heraus durch kluge Investitionen heute Fachkräfte suchen und sich nicht mit Arbeitslosigkeit befassen müssten, so Merkel weiter.

Der 56-jährige Orbán ist seit 2010 erneut Ministerpräsident Ungarns, nachdem er das Amt bereits von 1998 bis 2002 innehatte.

Deutschland und Ungarn - (nicht nur) ökonomisch eng verbunden

Es werde oft übersehen, wie eng die Volkswirtschaften Deutschlands und Ungarns miteinander verquickt seien, betonte die Kanzlerin. Neben der Frage, wie Europa sich wirtschaftlich weiter positiv entwickeln könne, gehe es bei dem Gespräch auch um die Frage der EU-Erweiterung. Insbesondere die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien sei hier im Fokus, zumal Ungarn mit Olivér Várhelyi derzeit den Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik in der Europäischen Kommission stelle.

Montag, 10. Februar 2020