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Irlands Präsident im Kanzleramt

Zusammenarbeit zum Wohle Europas

Bundeskanzlerin Merkel hat am Mittwoch den irischen Staatspräsidenten Higgins im Bundeskanzleramt empfangen. Bei dem Gespräch ging es neben den bilateralen Beziehungen beider Länder auch um europapolitische Fragen.

Angela Merkel und der irische Präsident Michael D. Higgins im Kanzleramt Austausch mit Blick auf den Reichstag: Angela Merkel mit dem irischen Präsidenten Michael D. Higgins Foto: Bundesregierung/Denzel

Michael D. Higgins ist seit 2011 irisches Staatsoberhaupt und wurde im Oktober 2018 für eine weitere Amtszeit von sieben Jahren wiedergewählt. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel trifft der 78-Jährige während seines Besuches in Deutschland auch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble zusammen.

Mit einer Fläche von gut 70.300 Quadratkilometern ist Irland in etwa so groß wie Bayern. Das Land hat 4,8 Millionen Einwohner. Davon leben 530.000 in der Hauptstadt Dublin. Im Osten an der Irischen See sowie im Süden und Westen am Atlantik gelegen, grenzt die Republik im Norden an Nordirland und damit an Großbritannien.

Bilaterale Beziehungen weiter ausbauen

Von den engen Beziehungen zwischen Deutschland und Irland zeugen regelmäßige Besuche auf höchster Ebene. So war der irische Premierminister Leo Varadkar im März 2018 bei der Kanzlerin in Berlin zu Gast. Merkel besuchte ihrerseits im April 2019 Irland, um sich über die aktuellen Entwicklungen zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union zu informieren. Beide Länder bekräftigten dabei ihre Absicht, die bilateralen Beziehungen besonders vor dem Hintergrund des Brexit künftig weiter ausbauen und vertiefen zu wollen.

Mittwoch, 03. Juli 2019