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25 Jahre Freiheit und Einheit

Junge Menschen an DDR-Geschichte erinnern

Das DDR-Bild dürfe nicht zu schwarz-weiß gezeichnet sein, aber es gelte, die Dinge zu erkennen, die "das Wesen einer Diktatur" ausmachten, sagte die Bundeskanzlerin vor einem Treffen mit Schülerinnen und Schülern im Kanzleramt. Die Teilnehmer diskutieren mit Merkel über "25 Jahre Deutsche Einheit – Was lehrt uns die DDR?"

Kanzleramt, Außenaufnahme Rund 150 Schülerinnen und Schüler sind ins Kanzleramt eingeladen, um mit Angela Merkel zu diskutieren. Foto: Bundesregierung/Stutterheim

"Ich habe noch selber erlebt, wie die DDR funktioniert hat", aber 25 Jahre nach dem Mauerfall müsse man sich dafür einsetzen, dass auch späteren Generationen ein vollständiges Bild von der DDR vermittelt werde, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Mit dem Leben in der DDR auseinandersetzen

Am Dienstag (13. Oktober) trifft sich die Kanzlerin mit Schülerinnen und Schülern, um über die DDR-Geschichte als Zeitzeugin zu berichten und mit den jungen Teilnehmern zu diskutieren. Dabei geht es unter anderem um den Alltag in der DDR, die Ausrichtung von Erziehung und Bildung und die Auswirkungen der SED-Diktatur.

Die Schülergruppen hatten sich in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Aspekten des Lebens in der DDR auseinandergesetzt, zum Beispiel mit der Pressefreiheit und dem Unterrichtsstil. Einige der teilnehmenden Schulen hatten am Bundeswettbewerb "Was war die DDR?" teilgenommen.

Die Bundeskanzlerin rufe gerade jüngere Menschen auf, sich "über die Lehrpläne hinaus zu interessieren, Gedenkorte zu besuchen oder DDR-Literatur zu lesen".

Insgesamt sind rund 150 Schülerinnen und Schüler aus acht Gymnasien zu der Diskussionsrunde eingeladen. Die Veranstaltung findet von 11.30 bis 13.00 Uhr statt.

Montag, 12. Oktober 2015