Mitreden, Mitgestalten, Zukunft machen!

Drei Teilnehmer im Porträt Mitreden, Mitgestalten, Zukunft machen!

Mehr als 500 junge Menschen aus ganz Deutschland nehmen an den diesjährigen JugendPolitikTagen teil. Sie alle beteiligen sich damit an der Weiterentwicklung der Jugendstrategie der Bundesregierung und haben die Möglichkeit mit der Bundeskanzlerin und der Bundesjugendministerin in den Dialog zu kommen. Wir stellen drei von ihnen vor.

Logo der Jugendpolitiktage 2021

Die Jugendpolitiktage 2021 finden pandemiebedingt digital statt.

Foto: BMFSFJ

Die JugendPolitikTage  finden vom 6. bis 9. Mai digital statt. 2017 und 2019 wurde hierbei die Jugendstrategie der Bundesregierung erarbeitet. Nun gilt es, diese weiter mit Leben zu füllen und langfristige Lösungen zu finden. Die JugendpolitikTage sind eine Veranstaltung des Bundesfamilienministeriums und Teil der Jugendstrategie. Inhaltlicher und organisatorischer Partner ist die Jugendpresse Deutschland.

Tschadarou Abdoul (22)

Der 22-jährige Student aus Hannover war schon früh politisch engagiert. So ist er beispielsweise als Sprecher der AG Jugend in der Landeshauptstadt Hannover tätig und beteiligt sich in diesem Rahmen aktiv an kommunalpolitischen Prozessen. „Ich glaube, dass Hannover als Kommune vorbildlich für andere Kommunen sein könnte und man bundesweit Jugend-AGs umsetzen könnte, um auf diese Weise mehr jugendgerechte und partizipative Politik möglich zu machen“, so Tschadarou. Außerdem ist er Jugendsprecher des Zentralrats der afrikanischen Gemeinden in Deutschland und Mitbegründer und Vorsitzender des muslimischen Landesjugendverbands „Young Schura Niedersachsen e.V.“. Derzeit interessiert er sich vor allem für die Themen Jugendpartizipation, Antidiskriminierung und Teilhabegerechtigkeit. Als er von den JugendPolitikTagen erfuhr und diese auch empfohlen bekommen hatte, hat er sich gleich dazu entschlossen sich zu bewerben. „Ich erwarte mir ein spannendes Programm mit viel Austausch zu Themen, die uns junge Menschen beschäftigen. Ich glaube, dass wir uns gegenseitig empowern und inspirieren können. Möglicherweise entsteht durch die Zusammenkunft ein tolles bundesweites Projekt von und für Jugendliche“, so der 22-Jährige. Neben dem Networking mit anderen politikbegeisterten jungen Menschen erhofft er sich auch einen regen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik. „Ich bin mir sicher, dass wir nicht nur lernen, sondern auch etwas mitgeben können“, so Tschadarou.

Blick in das Studio für die Diskussion der Teilnehmer der Jugendpolitiktage mit Bundesjugendministerin Giffey und Kanzlerin Merkel.

Diskussion über Videoschalte – moderiert von Johannes Büchs tauschten sich die Jugendlichen mit Jugendministerin Giffey und Kanzlerin Merkel aus.

Foto: Torben Krauß

Jana Paul (22)

Jana aus Aachen ist Schülerin eines Berufskollegs und hat bereits 2017 an den JugendPolitikTagen teilgenommen. Seither verfolgt sie – besonders über die Sozialen Medien – die Veränderungen und Fortschritte der Jugendpolitik und der Jugendstrategie der Bundesregierung. Sie nimmt dieses Jahr wieder teil, weil das Veranstaltungsformat die Möglichkeit bietet, sich mit anderen politisch interessierten und engagierten Jugendlichen zu vernetzen. So könne man gemeinsam jugendpolitische Themen diskutieren und Forderungen an die Politik erarbeiten. „Wir können gemeinsam Einfluss auf sie nehmen, denn wir sind eine Generation mit einer Stimme, die gehört werden will und soll“, so Jana. In ihrer Freizeit engagiert sich Jana auch in ihrem Bundesland Nordrhein-Westfalen. Als Mitglied der Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche unterstützt sie im Bereich der stationären Jugendhilfe, denn „ich selbst habe lange in der Jugendhilfe gelebt“, so die 22-Jährige Schülerin.

Finn-Niklas Gerken (20)

Finn-Niklas aus Achim in Niedersachsen engagiert sich seit mehreren Jahren in verschiedenen Vereinen. Darunter beispielsweise bei der Jugendfeuerwehr oder der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft-Jugend (DLRG). Zudem arbeitet er an einigen kommunalen Projekte mit, welche die Jugendbeteiligung vor Ort stärken sollen. „Ich finde es super spannend mich mit unterschiedlichen Meinungen und Interessen auseinanderzusetzten. Deshalb nehme ich auch an den JugendPolitikTagen teil“, erzählte Finn-Niklas. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist auch deshalb so besonders, weil man selbst an dem konkreten Papier der Bundesjugendstrategie mitwirken kann. Außerdem ist solch ein Austausch immer gut, um neue Netzwerke und Kontakte zu knüpfen: denn die Jugend ist so politisch wie lange nicht mehr, das sollte man nutzen“, so der 20-Jährige Auszubildende.

Mit der Jugendstrategie will die Bundesregierung die Interessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken. Vor allem aber sollen junge Menschen selbst zu Wort kommen und beteiligt werden.

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