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Elektromobilität

Investitionen in die Zukunft

Bundeskanzlerin Merkel ist vom Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland überzeugt. "Wir werden weiter mit Nachdruck am Hochlauf der Elektromobilität arbeiten", sagte sie bei der Grundsteinlegung für eine neue Batteriefabrik in Kamenz.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung einer zweiten Batteriefabrik der Daimler AG in Kamenz. Kanzlerin Merkel, Daimler-Chef Zetsche und Sachsens Ministerpräsident Tillich bei der Grundsteinlegung. Foto: Bundesregierung/Kugler

Beim Rundgang durch das Werksgelände des Daimler-Tochterunternehmens Accumotive zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel beeindruckt von den Möglichkeiten der Industrie 4.0. Im Maschinenbau und in der Robotik habe Deutschland viel zu bieten. Dennoch: "Für all diese Projekte brauchen wir langfristige Perspektiven und Unternehmen, die sich dem Neuen stellen und immer wieder in die Zukunft investieren", mahnte die Kanzlerin.

Der Automobilkonzern Daimler baut bei seiner Tochter Deutsche Accumotive GmbH eine zweite Fabrik für Lithium-Ionen Batterien. Dafür investiert das Unternehmen rund 500 Millionen Euro. Im sächsischen Kamenz entsteht mit der Erweiterung eine der größten und modernsten Batteriefabriken Europas.

Erneuerbare Energien auch im Verkehr nutzen

Auch die Bundesregierung habe den Anspruch, Elektromobilität in breiter Palette auf die Straße zu bringen, bekräftigte Merkel. "Wir wollen das, was für die Elektromobilität spricht, auch in Deutschland ausnutzen: weniger CO2-Ausstoß, weniger Feinstaub, weniger Verkehrslärm."

Die Lebensqualität könne sich entscheidend verbessern, wenn erneuerbare Energien mehr und mehr auch im Verkehr genutzt würden. Deshalb sei die Elektromobilität auch ein wichtiger Teil der Energiewende, unterstrich Merkel. Die Bundesregierung unterstütze den Kauf elektrisch angetriebener Autos und baue die Ladeinfrastruktur weiter aus.

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung einer zweiten Batteriefabrik der Daimler AG in Kamenz bei einem Rundgang durch das Werk. Bild vergrößern In der neuen Fabrik sollen Batterien für Elektro- und Hybridfahrzeuge produziert werden. Foto: Bundesregierung/Kugler

Die gesamte Automobilbranche sei für Deutschland sehr bedeutsam, sagte die Bundeskanzlerin. Sie sei nicht nur wichtiger Arbeitgeber, sondern auch Innovationsmotor. "Diese Innovationen müssen schnell auf die Straße gebracht werden, damit wir dann wirklich auch weltweit an der Spitze mitfahren."

Arbeitsplätze für die Region

Merkel dankte dem Unternehmen Daimler dafür, in den sächsischen Standort zu investieren. Schon bei anderen Technologien habe sich gezeigt: Oft sei derjenige im Vorteil, der gut vorbereitet und auf dem neuesten Entwicklungsstand sei. "Die Investitionen in Elektromobilität sind eine der wichtigen Zukunftsinvestitionen." Dass Daimler dabei die neuen Bundesländer im Blick behalte, "ist von allergrößter Wichtigkeit". In Kamenz entstünden nun viele attraktive Arbeitsplätze, von denen die ganze Region profitieren werde.

Mit dem neuen Accumotive-Werk soll sich die bisherige Logistik- und Produktionsfläche für die Batterieproduktion in Kamenz laut Daimler auf insgesamt rund 80.000 Quadratmeter vervierfachen. Mitte 2018 soll die neue Fabrik fertig sein. Derzeit beschäftigt Accumotive in Kamenz etwa 350 Mitarbeiter - diese Zahl soll sich bis 2020 mehr als verdoppeln.

Montag, 22. Mai 2017

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