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Treffen mit Samaras

Intensive deutsch-griechische Zusammenarbeit

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Berlin den griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras zu einem Meinungsaustausch empfangen. Die beiden sprachen in freundschaftlicher Atmosphäre unter anderem über die europapolitschen Aufgaben.

Bundeskanzlerin Merkel mit Antonis Samaras Bundeskanzlerin Merkel: "Wirtschaftswachstum und Sicherheit für Arbeitsplätze garantieren" Foto: Bundesregierung/Steins

Die Bundeskanzlerin und Samaras erörterten die Fortschritte bei der Umsetzung des griechischen Reformprogramms, wie etwa die anstehende Steuerreform.

Ministerpräsident Samaras legte die Bemühungen seiner Regierung im Kampf gegen Steuerhinterziehung dar. Die beiden Regierungschefs sprachen außerdem über weitere Möglichkeiten einer intensiven deutsch-griechischen Zusammenarbeit.

Direkt vor dem Treffen sagte Merkel, dass sie Samaras auch berichten wolle, welche wirtschaftliche Situation in Deutschland erwartet werde. "Denn auch wir müssen alles daransetzen, Wirtschaftswachstum und damit Sicherheit für Arbeitsplätze zu garantieren", so die Bundeskanzlerin.

Griechenland will Glaubwürdigkeit zurückerlangen

Nicht zuletzt war die europäische Tagesordnung Thema, so der mehrjährige Finanzrahmen der EU. Die Kanzlerin: "Wir müssen bis zum Juni noch eine stärkere wirtschaftspolitische Koordinierung verabreden."

Ministerpräsident Samaras stellte die großen Reformanstrengungen heraus, die Griechenland unternehmen würde. Diese gingen mit großen Opfern einher. Samaras sagte: "Wir versuchen, die Glaubwürdigkeit zurückzuerlangen - Glaubwürdigkeit aufseiten der Völker Europas und Glaubwürdigkeit aufseiten der Märkte."

Samaras war auch in Berlin, um den Wirtschaftsgipfel der "Welt"-Gruppe" zu besuchen. Hierbei handelt es sich um eine Diskussionsveranstaltung mit Wirtschaftsvertretern im Axel-Springer-Haus, an der auch die Bundeskanzlerin teilnimmt.

Europäische Fiskalpakt
Am 1. Januar 2013 ist der Europäische Fiskalpakt in Kraft getreten. Er bildet die vertragliche Grundlage für die weitere verstärkte finanz- und wirtschaftspolitische Koordinierung in der EU. Mit Inkrafttreten des "Vertrags über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion" gelten strengere Haushaltsregeln für die beteiligten EU-Staaten.

Dienstag, 08. Januar 2013