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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Montag, 18. Mai 2020

Laufende Nr.:
172
Ausgabejahr:
2020

Gespräch der Bundeskanzlerin mit Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften zu den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie am 18. Mai 2020

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilt mit:

Heute Nachmittag hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Videokonferenz erneut mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die deutsche Wirtschaft ausgetauscht. An dem Gespräch nahmen auch die Bundesminister Olaf Scholz, Peter Altmaier, Hubertus Heil, Jens Spahn, Andreas Scheuer und Helge Braun teil. Eine Videokonferenz in diesem Kreis und zu diesem Thema hatte zuletzt am 24. April stattgefunden.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs waren die Erfahrungen der besonders betroffenen Branchen mit Schutzmaßnahmen zur Reduzierung der Ansteckungsgefahr in den Betrieben. Es zeigte sich, dass die ergriffenen Maßnahmen zum Schutz der Beschäftigten und der Kunden insgesamt gut angenommen werden und sich bewährt haben. Darüber hinaus wurde über die schrittweise Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit gesprochen.

Schließlich standen mögliche Maßnahmen im Fokus, mit denen der Staat eine wirtschaftliche Erholung unterstützen kann. Die Bundesregierung wird gezielte Impulse setzen, die kurzfristig wirken und zeitlich befristet sind. Sie wird dazu Anfang Juni ein entsprechendes Programm zur Konjunkturbelebung beschließen. Damit wird Deutschland auch einen weiteren Beitrag zur europäischen Solidarität leisten, da die Wachstumsimpulse über Investitionen und Handel auch unseren europäischen Partnerländern zu Gute kommen. Die Maßnahmen werden EU-weit in einem Programm für die Erholung der Wirtschaft verzahnt.