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Vereinbarung mit der Weltbank

Gemeinsam gegen den Klimawandel

Deutschland wird während der G20-Präsidentschaft eng mit der Weltbank zusammenarbeiten, um die Folgen des Klimawandels zu bekämpfen. Entwicklungsminister Müller und Weltbankpräsident Jim Yong Kim unterzeichneten dazu eine Vereinbarung. Deutschland unterstützt Klimaprogramme der Weltbank mit 105 Millionen Euro.

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit Weltbank-Präsident Jim Yong Kim. Kurz vor offizieller Übernahme der G20-Präsidentschaft traf die Kanzlerin den Weltbankpräsidenten. Foto: Bundesregierung/Bergmann

"Klimawandel schafft Armut. Es sind die Menschen in den Entwicklungsländern, die am meisten unter dem Klimawandel leiden und am wenigsten dafür können", sagt Entwicklungsminister Gerd Müller nach dem Treffen mit dem Weltbankpräsidenten Jim Yong Kim. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den Weltbankpräsidenten empfangen.

Die Entwicklungsländer, so Müller, müssten gemeinsam geschützt werden. "Mit Versicherungen gegen Dürren und Überflutungen, mit Investitionen in den lebenswichtigen Erhalt der Wälder. Klimawandel ist auch Chance, gerade in den Entwicklungsländern: Erneuerbare Energien schaffen Jobs und sind gut für die Gesundheit der Menschen." Müller fordert, keine Investitionen mehr in veraltete und klimaschädliche Technologien zu tätigen. "Auch die Weltbank muss ihre gesamte Arbeit an den Klima- und Nachhaltigkeitszielen ausrichten", so der Minister.

Zusammenarbeit mit der Weltbank

Umsetzung des Weltklimavertrags
Die neue globale NDC-Partnerschaft (Nationally Determined Contributions, NDCs) unterstützt die Entwicklungsländer bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbeiträge zum Pariser Abkommen. Mehr als 40 Entwicklungsländer, Industrieländer und internationalen Organisationen arbeiten hier zusammen. Die Partnerschaft wird der Umsetzungsmotor für maßgeschneiderte Klimalösungen in Entwicklungsländern sein.

Klimarisikoversicherungen für ärmste Menschen
Die Klimarisikoversicherungs-Initiative InsuResilience zeigt Lösungswege für betroffene Länder auf. So hilft die Initiative zum Beispiel kleinen Inselstaaten, die Folgen von zunehmenden Tropenstürmen zu bewältigen oder Dürren in Afrika besser vorzubeugen und Schäden für Mensch und Vieh zu begrenzen. Bis 2020 sollen 400 Millionen Menschen zusätzlich gegen Klimarisiken versichert werden.

Nachhaltige Nutzung von Wäldern
Die Waldkohlenstoffpartnerschaft der Weltbank belohnt Länder für Erfolge im Waldschutz. Die nachhaltige Nutzung und der aktive Erhalt von Wäldern schafft Arbeit und Einkommen. Der Wald ist die direkte Lebensgrundlage von mehr als 1,6 Milliarden Menschen weltweit.

Mittwoch, 30. November 2016

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