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Gemeinsam für Klimaschutz

Am letzten Tag haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Asem-Gipfel intensiv über Energieverbrauch und Klimaschutz diskutiert. Man war sich einig, den Kyoto-Prozess über 2010 hinaus weiterzuführen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einigen Kollegen auf dem Gipfel Merkel mit einigen Kollegen auf dem Asem-Gipfel Foto: REGIERUNGonline/Steins

In allen Ländern werde anerkannt, dass der Klimawandel ein wichtiges Thema sei, sagte die Kanzlerin. "Aus meiner Sicht war die Diskussion deshalb so fruchtbar, weil jetzt von allen Ländern anerkannt wird, dass es möglich ist, die Energieeffizienz zu verbessern und gleichzeitig wirtschaftliches Wachstum zu ermöglichen."

Das sei insbesondere für die Entwicklungsländer wichtig. "Früher gab es die Sorge, Entwicklungsländer könnten sich gar nicht entwickeln, weil das Energiesparen dem entgegenstehe. Heute ist klar, dass das nicht so ist. Deshalb hat mich die Diskussion so hoffnungsvoll gestimmt," meinte die Kanzlerin am Ende des Gipfels.

Terrorismus Herausforderung des 21. Jahrhunderts

BBundeskanzlerin Merkel spricht mit dem japanischen Premierminister Koizumi Bild vergrößern Gespräch am Rande des Gipfels Foto: REGIERUNGonline/Steins

Für die zweite Dekade haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorgenommen, den Multilateralismus zu stärken. Gemeinsam möchte man globalen Bedrohungen wie etwa dem Terrorismus entgegentreten.

"Wir haben begriffen, dass der Terrorismus die Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist", sagte Merkel. "Wir können ihn politisch bekämpfen, wenn wir gemeinsam agieren, und Treffen zwischen der Europäischen Union und asiatischen Ländern wie diese leisten dazu einen Beitrag." Beim Kampf gegen den Terrorismus sei die Geschlossenheit der internationalen Gemeinschaft von allergrößter Bedeutung.

Dialog der Kulturen gegen Fundamentalismus

Merkel bezeichnete das Treffen von Helsinki als gutes Beispiel für internationale Zusammenarbeit. Der dort geführte Dialog der Kulturen sei auch "wichtig, um Fundamentalisten das Wasser abzugraben". 

Um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen, einigten sich die Regierenden darauf, die Arbeitsmethoden zu verbessern. So soll die Koordination und Kommunikation untereinander in Zukunft intensiver werden.

Montag, 11. September 2006