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Deutschland/Frankreich

Erste Auslandsreise nach Paris

Die enge deutsch-französische Zusammenarbeit bleibt zentral für die deutsche Außenpolitik. Einen Tag nach ihrer erneuten Vereidigung als Bundeskanzlerin trifft Angela Merkel mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier heute Abend auf den französischen Staatspräsidenten.

Merkel und Hollande schütteln sich die Hände. Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande (Archiv) Foto: Bundesregierung/Bergmann

In ihrem Gespräch mit François Hollande in Paris geht es vor allem um die Vorbereitung des Europäischen Rates am 19. und 20. Dezember in Brüssel.

Beim letzten Gipfeltreffen des Jahres sprechen die europäischen Staats- und Regierungschefs unter anderem über die Fortentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion und über die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident diskutieren auch bilaterale und internationale Themen. So stehen die Lage in der Ukraine und in der Zentralafrikanischen Republik auf der Tagesordnung.

Frankreich ist Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Mit keinem anderen Land gibt es eine so regelmäßige und intensive Abstimmung auf allen Gebieten. Beim Deutsch-Französischen Ministerrat am 22. Januar 2013 – fünfzig Jahre nach Abschluss des Vertrags über die deutsch-französische Zusammenarbeit – wurde eine gemeinsame Agenda beschlossen. Sie soll Schritt für Schritt weiter umgesetzt werden.

Mittwoch, 18. Dezember 2013