Navigation und Service

Inhalt

Costa Ricas Präsident zu Besuch

Enge Partnerschaft in Zentralamerika

Costa Ricas Präsident Quesada ist von Bundespräsident Steinmeier mit militärischen Ehren in Berlin empfangen worden. Bei einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel ging es um die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, die aktuelle Lage in der Region sowie die internationale Zusammenarbeit.

"Mit Costa Rica haben wir eine langjährige verlässliche Partnerschaft in Zentralamerika", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Land sei eine gefestigte Demokratie, habe eine offene Wirtschaft und es gebe ein beeindruckendes Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung.

Vor dem Gespräch mit Präsident Carlos Alvarado Quesada betonte die Kanzlerin, es gebe viele Gemeinsamkeiten beider Länder, insbesondere auch das Bekenntnis zur multilateralen Zusammenarbeit.

Verlässlicher und konstruktiver Partner

Costa Rica ist ein verlässlicher und konstruktiver Partner in der multilateralen Zusammenarbeit, zum Beispiel beim internationalen Klimaschutz und den Sustainable Development Goals (Agenda 2030). Seit 2015 ist das Land Beitrittskandidat der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Spitzenreiter beim Klimaschutz

Die bilateralen Beziehungen sind vielfältig. Es besteht eine enge Kooperation bei Umwelt- und Klimaschutzthemen sowie in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft. In Lateinamerika ist Costa Rica unangefochtener Spitzenreiter beim Klimaschutz: Die Quote der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (EE) gehört  zu den höchsten weltweit. Als Mitglied der von der Europäischen Union initiierten Internationalen Kontaktgruppe zu Venezuela setzt sich Costa Rica aktiv für eine friedliche und demokratische Lösung der politischen Krise des Landes ein.

Präsident Quesada wird in Deutschland beim Zukunftsforum der Lateinamerika-Initiative des Auswärtigen Amtes eine Rede halten. Eine weitere Station seines Besuches ist Hamburg. 

Montag, 27. Mai 2019