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Deutschland und Österreich arbeiten eng zusammen

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zum Auftakt der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft am Neujahrstag zu einem Kurzbesuch nach Wien gereist. Deutschland werde alles tun, um der österreichischen Präsidentschaft zum Erfolg zu verhelfen, versprach die Kanzlerin.

Bundeskanzlerin Merkel und ihr österreichischer Amtskollege Schüssel beim Neujahrskonzert Bundeskanzlerin Merkel und ihr österreichischer Amtskollege Schüssel Foto: REGIERUNGonline/Bergmann

Vorrangiges Ziel der künftigen Europapolitik ist die wirtschaftliche Entwicklung. "Europa muss wirtschaftlich erfolgreich sein", betonte Merkel. Dazu gehöre der Abbau "unsinniger Regulierungen".

Der österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel würdigte den durch Vermittlung der deutschen Bundeskanzlerin beim letzten Europäischen Rat zustande gekommenen Haushaltskompromiss. Dieser schaffe eine "gute Basis" für die österreichische Präsidentschaft.

Europäische Idee stärken

Während des kommenden halben Jahres benötige Österreich die Unterstützung guter Freunde in der Europäischen Union, so Schüssel weiter. Österreich möchte die Zeit seiner Präsidentschaft vor allem auch dazu nutzen, Europa den Bürgerinnen und Bürgern wieder näher zu bringen und das Vertrauen in das europäische Projekt zu stärken.

Deshalb ist es Schüssel "ein besonderes Anliegen, dass wir die Idee eines gemeinsamen und vielfältigen europäischen Kontinents lebendig halten und mit konkreten Projekten unterstützen. Gemeinsam wollen wir Europa neuen Schwung geben!"

Zuvor hatte die Bundeskanzlerin auf Einladung des österreichischen Bundeskanzlers am Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker teilgenommen.

Montag, 02. Januar 2006