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Asienreise

Chancen für die Wirtschaft

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Ho-Chi-Minh-Stadt Bilanz aus ihrem Vietnam-Besuch gezogen. Während der Reise hatte sie verschiedene deutsch-vietnamesische Abkommen unterzeichnet; darunter auch eine strategische Partnerschaft. Wichtigste Gebiete der Zusammenarbeit sind Handel, Investitionen und Bildung.

Blick auf den dichten Feierabendverkehr Ho-Chi-Minh-Stadt Foto: picture-alliance / ZB

„Ich glaube, dass es ein erfolgreicher Besuch war“, schloss Merkel in Ho-Chi-Minh-Stadt. Es bestehe Anlass zur Hoffnung auf eine bessere Zusammenarbeit. Während ihres Aufenthaltes hatte Merkel auch deutsche Unterstützung für ein mögliches Freihandelsabkommen Vietnams mit der EU in Aussicht gestellt. Deutschland ist Vietnams wichtigster Handelspartner in Europa. Zugleich ist das Land ein aufstrebender Markt für deutsche Exporte. Zu den wichtigsten deutsch-vietnamesischen Vorhaben gehört unter anderem der Bau einer neuen U-Bahn in Ho-Chi-Minh-Stadt.

Schritt Richtung Südostasien

Der Besuch trägt dazu bei, die deutschen Beziehungen zum Verband Südostasiatischer Nationen – „ASEAN“ – zu vertiefen: „Vietnam ist ein wichtiges ASEAN-Mitgliedsland“, sagte Merkel, „Der ASEAN-Wirtschaftsraum ist ähnlich interessant wie die Entwicklung Chinas oder die Entwicklung Indiens“.

Investitionen in Bildung

„Bildung und Forschung - das sind die Themen, die für die Vietnamesen von besonderer Bedeutung sind“, sagte Merkel. Künftig ist unter anderem die Eröffnung eines Deutschen Hauses in Ho-Chi-Minh-Stadt geplant. Zudem wurde darüber gesprochen, mehr Stipendien an  vietnamesische Studierende in Deutschland zu vergeben.

Mittwoch, 12. Oktober 2011