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Türkei

Bundeskanzlerin Merkel in der Türkei

Am Montag ist Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer zweitägigen Türkeireise aufgebrochen. Auf Einladung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan besucht die Kanzlerin die Hauptstadt Ankara und anschließend Istanbul. Es geht um europapolitische und internationale Fragen – und darum, die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen beider Länder weiter zu vertiefen.

Bundeskanzlerin Merkel bei ihrer Rede anlässlich des Iftar-Mahls (Fastenbrechen) im Oktober 2006 Partner Türkei: politisch, wirtschaftlich, kulturell Foto: REGIERUNGonline/Bergmann (Archiv)

Nach der Ankunft in Ankara fährt die Bundeskanzlerin Montagmittag zunächst zum Atatürk Mausoleum, wo sie einen Kranz niederlegt.

Anschließend führt Merkel politische Gespräche mit dem Ministerpräsidenten und Staatspräsident Abdullah Gül. Dabei werden die bilateralen Beziehungen, europapolitische und wirtschaftliche Themen im Mittelpunkt stehen. Auch internationale Fragen sollen zur Sprache kommen, insbesondere die Lage in der Region (Nahost-Friedensprozess, Iran, Afghanistan).

Am Dienstag stehen dann in Instanbul mehrere kulturelle Programmpunkte an: unter anderem die berühmte Hagia Sophia und die Sultanahmet-Moschee. Im Goethe-Institut trifft die Kanzlerin Sprachlehrerinnen und –lehrer. Dabei dürfte auch die Integration türkischstämmiger Menschen in Deutschland Thema werden. Hier seien viele Fortschritte zu beobachten, hatte Merkel bereits in ihrer Videobotschaft am Wochenende erklärt. Zugleich hatte sie betont, als Bundeskanzlerin auch für die in Deutschland lebenden türkischstämmigen Menschen da zu sein.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, begleitet die Bundeskanzlerin auf ihrer Türkeireise.

Ferner ist am Dienstag die Teilnahme an einem deutsch-türkischen Wirtschaftsforum vorgesehen. Eine zwölfköpfige Delegation deutscher Unternehmerinnen und Unternehmer begleitet die Bundeskanzlerin ebenfalls auf ihrer Türkei-Reise.

Montag, 29. März 2010