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Kenia

Bundeskanzlerin in Kenia

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Afrikareise mit einem Besuch Nairobis begonnen. Sie wird in der ostafrikanischen Stadt unter anderem ein Büro der deutschen Wirtschaft eröffnen. Auf ihrer viertägigen Reise besucht die Kanzlerin außerdem die Länder Angola und Nigeria.

Begrüßung der Bundeskanzlerin auf dem Flughafen durch den kenianischen Vizepräsidenten Kalonzo Musyoka. Freundliche Begrüßung in Kenia Foto: REGIERUNGonline/Denzel

Während eines Mittagessens mit Präsident Mwai Kibaki und Premierminister Raila Odinga betonte Merkel die Bedeutung einer nachhaltigen Partnerschaft: "Wir werden alles daran setzen, unsere Entwicklungszusammenarbeit mit Kenia so auszurichten, dass sie zu immer mehr Selbständigkeit, zu mehr Hilfe zu Selbständigkeit führen wird." 

Angesichts der gegenwärtigen Dürre gilt auch den kenianischen Bauern besondere Aufmerksamkeit: "Gerade im Bereich der Landwirtschaft wollen wir sehr eng zusammenarbeiten", sagte die Bundeskanzlerin. "Ich glaube, hier gibt es noch viel zu tun, damit die schrecklichen Dürren durch vernünftige Vorkehrungen besser bewältigt werden können."

Derzeit hat Deutschland seine Hilfen für das kenianische Flüchtlingslager Dadaab um eine Million Euro erhöht. In dem Camp nahe der somalischen Grenze hungern tausende Menschen.

Austausch mit Staatengemeinschaft

Die Bundeskanzlerin wird ihre Reise Richtung Angola und Nigeria fortsetzen. Die Länder sind Schlüsselstaaten des afrikanischen Kontinents, in denen sich die Bundeskanzlerin über Fragen der Region informieren wird. In Angola/Luanda eröffnet Merkel die Deutsch-Angolanische Wirtschaftskonferenz. Sie wird Gespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft und mit dem Vorsitzenden der Oppositionspartei Unita, Isaias Samakuva, führen.

Zum Abschluss ihres Besuchs trifft die Bundeskanzlerin bei der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten mit dem Kommissionspräsidenten James Victor Gbeho zusammen.

Die Reise der Bundeskanzlerin steht auch im Zeichen des neuen Afrikakonzepts der Bundesregierung. Das Bundeskabinett hat dieses Konzept im Juni 2011 verabschiedet, um die deutsch-afrikanische Zusammenarbeit weiter zu verbessern. Gleichzeitig will Deutschland seiner Verantwortung gegenüber dem Kontinent gerecht werden und die Partnerschaft mit seinen Menschen vertiefen.

Dienstag, 12. Juli 2011