Die Kanzlerin im Gespräch mit Kunst- und Kulturschaffenden

Bundeskanzlerin Angela Merkel im Gespräch mit Kunst- und Kulturschaffenden-

Das Treffen mit Kunst- und Kulturschaffenden war bereits der siebte Dialog in der Reihe „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“.

Foto: Bundesregierung/Kugler

Die Kunst- und Kreativwirtschaft ist stark von den Einschränkungen in Folge der Corona-Pandemie betroffen. Seit einem Jahr sind Kinos, Theater- und Opernhäuser geschlossen, Konzertsäle und Ausstellungsräume stehen leer, Lesungen in Buchhandlungen finden nur digital statt. Vor und hinter der Bühne haben Beschäftige mit erheblichen Einkommenseinbußen zu kämpfen. Stark betroffen sind vor allem auch freie Kunst- und Kulturschaffende.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Dienstag virtuell mit Beschäftigten der Kunst und Kulturwirtschaft zusammengekommen – zeitgleich zur Neuauflage des Hilfsprogramms „Neustart Kultur“. Es sei erforderlich, alles dafür zu tun, damit unser gemeinsames kulturelles Leben auch in Zukunft eine Chance habe, so Merkel. Das Treffen mit Kunst- und Kulturschaffenden war bereits der siebte Dialog in der Reihe „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“.

Perspektiven für die Zeit nach der Pandemie

Am Dialog mit der Kanzlerin nahmen 14 Vertreterinnen und Vertreter aus Musik und Schauspiel, Film und Buchhandel, Kunstwirtschaft, Museumslandschaft sowie der freien Berufe teil. Sie alle hatten Gelegenheit, von ihren Erfahrungen aus der Pandemie zu berichten, weiteren unmittelbaren Handlungsbedarf aufzuzeigen und mit der Kanzlerin über die digitalen Perspektiven der Kulturwirtschaft für die Zeit nach der Pandemie ins Gespräch zu kommen.

Zur Kultur- und Kreativwirtschaft zählen rund 260.000 Unternehmen und mehr als 1,8 Millionen Erwerbstätige. 2019 erwirtschaftete der Sektor einen Umsatz von 173,4 Milliarden Euro. Für das Jahr 2020 verzeichnet die Kultur- und Kreativwirtschaft einen Umsatzeinbruch von 13 Prozent.

Virtueller Dialog wird fortgesetzt

Die Dialog-Reihe knüpft an die lange Tradition von Bürgerdialogen der Bundeskanzlerin an. Seit vielen Jahren sucht sie regelmäßig den direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern in allen Regionen Deutschlands. Um diesen Dialog auch in Pandemiezeiten aufrechtzuerhalten, hat sich die Bundeskanzlerin für ein virtuelles Format entschieden.

Zuvor gab es bereits sechs digitale Dialogveranstaltungen im Format „Die Bundeskanzlerin im Gespräch“ und zwar mit  Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hilfs- und Krisentelefonen, Eltern von Kindern im Kita- und Schulalter Auszubildenden und AusbildernPolizistinnen und Polizisten, mit Studierenden sowie zur Situation in der Pflege. Nach dem Dialog mit Kunst- und Kulturschaffenden will sich Kanzlerin Merkel außerdem noch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ehrenamtlichen Hilfsorganisationen treffen.

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