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Bundeskanzlerin bei Euro-Feiern in Slowenien

Slowenien hat als 13. EU-Land den Euro eingeführt. Damit ist der Euro die gemeinsame Währung für 317 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Bundeskanzlerin Angela Merkel würdigte die Anstrengungen der slowenischen Regierung.  

"Nur ein halbes Jahr nach dem EU-Beitritt hat die slowenische Regierung gebraucht, um die Einführung des Euro zu beschließen und diesen Plan konsequent umzusetzen", sagte die Kanzlerin. "Es war ein Kraftakt. Aber dieser Kraftakt hat sich gelohnt, für Slowenien und - ich füge hinzu - auch für die Europäische Union."

Als EU-Ratspräsidentin machte die Kanzlerin allen EU-Mitgliedstaaten Mut zum Euro: "Machen Sie es wie Slowenien, und Sie werden sehen: Die Anstrengungen zahlen sich doppelt und dreifach aus."

Der Euro ist gut und stabil

Die Kanzlerin erinnerte daran, dass der Euro viele Vorteile für die Unternehmen habe. Er bedeute Kosteneinsparungen und damit mehr Wettbewerbsfähigkeit: "Das fördert den Handel und nicht zuletzt die Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa. Ich glaube, erst mit dem Euro lassen sich die Vorzüge des Europäischen Binnenmarktes voll ausschöpfen."

Sie selber habe zweimal in ihrem Leben erlebt, dass die Währung verändert wurde - einmal die Währungsunion im Zuge der Deutschen Einheit und einmal den Übergang zum Euro. "Ich weiß, dass dies ein bewegender Moment ist. Deshalb freue ich mich sehr, heute mit Ihnen gemeinsam zu feiern", sagte Merkel.  

Für die Bürgerinnen und Bürger endet an diesem Montag die zweiwöchige Übergangsfrist, in der man noch mit dem Tolar bezahlen konnte. Der Euro ist damit zum alleinigen Zahlungsmittel geworden.

Montag, 15. Januar 2007