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Mitschrift Pressekonferenz

Im Wortlaut

Abschlussstatement von Bundeskanzlerin Merkel anl. des G7-Jugendtreffens am 11. Mai 2015

im Bundeskanzleramt

Ich darf mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken; denn Sie haben es sich in Berlin und in der Umgebung nicht einfach nur ein paar Tage gut gehen lassen, sondern Sie haben ziemlich hart gearbeitet; das sieht man.

Ich finde es besonders schön, dass Sie das Ganze auf den Punkt gebracht haben. Sie haben keine langen Abhandlungen geschrieben, sondern Sie haben dies alles ganz handlungsorientiert gemacht. Damit können wir wirklich etwas anfangen. Auch wenn man als Politiker nicht so viel Zeit hat, kann man sich deshalb nicht herausreden und sagen: Das alles konnte ich nicht lesen. - Ihr habt es wirklich auf den Punkt gebracht. Im Grunde genommen seid ihr ein gewisses Vorbild für unser Kommuniqué für G7.

Manchmal bekommt man 40 oder 50 Seiten in die Hand gedrückt, die man dann in die Ecke legt. Wir versuchen sozusagen in ganz kurzen Anstrichen zu sagen, was wir erreichen wollen, sodass man uns in zwei Jahren fragen kann: Habt ihr das erreicht, oder habt ihr das nicht erreicht? Manchmal sind so lange Texte eine Entschuldigung dafür, dass man entweder im Kopf nicht richtig klar ist und nicht weiß, was man will, oder dass man vertuschen will, dass man eigentlich gar kein Ziel bekannt geben will. Aber ihr habt das mit der Überprüfbarkeit ganz toll gemacht. Danke schön dafür.

Ich hoffe, es hat euch gefallen, miteinander sowieso, aber vielleicht auch in Deutschland. Wir haben versucht, euch ein interessantes und spannendes Programm zu bieten. Wir sind immer froh darüber, wenn uns Menschen wieder besuchen. Berlin ist, glaube ich, eine ganz spannende Stadt. Also: Don’t forget about Germany. Kommt wieder und tragt die Botschaften auch in die Länder hinein, aus denen ihr kommt. Vernetzt euch gut und bleibt miteinander ein bisschen in Kontakt.

Alles Gute und herzlichen Dank!

Montag, 11. Mai 2015