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Förderprogramm

"Persönliche Energiewende" zuhause

Ob Solarthermie, Biomasseanlage oder Wärmepumpe: Wer seine Heizung auf erneuerbare Energien umstellt, kann dafür einen Zuschuss erhalten. Neue Publikationen des Bundeswirtschaftsministeriums zeigen, wie es geht.

Ein Heizungsmonteur unterhält sich mit einer jungen Mutter. Clever heizen: Ein Gespräch mit dem Fachmann kann sich lohnen. Foto: picture alliance/ZB/Riegg Und Partner

Immobilienbesitzer, die ihr Zuhause energetisch aus- oder umbauen, erhalten Unterstützung vom Staat. Dabei gilt: je mehr Energie ein Gebäude spart, desto höher kann die Förderung ausfallen. Ob und welche Sanierungsmaßnahmen sich rechnen und wie hoch die Kosten für die "persönliche Energiewende" sind, erfährt man am besten in einer Energieberatung bei den Verbraucherzentralen.

Mit einem Volumen von über 300 Mio. Euro pro Jahr ist das Marktanreizprogramm das zentrale Instrument zum Ausbau erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Es fördert private, gewerbliche und kommunale Investitionen in Heizungsanlagen oder größere Heizwerke, die erneuerbare Energien nutzen. Auch Netze, die erneuerbar erzeugte Wärme verteilen, profitieren davon. Die Förderung unterstützt dabei primär die Errichtung von Anlagen im Gebäudebestand. Im Neubau ist eine Förderung nur bei bestimmten innovativen Anlagentypen möglich.

Energie-Check und Vor-Ort-Beratung

Mit einem "Energie-Check" geben die Verbraucherzentralen erste Einschätzungen und Tipps für mehr Energieeffizienz. In einem weiteren Schritt vor Ort analysieren unabhängige Energieberater das Gebäude und erstellen ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept. Mehr Informationen zur energetischen Sanierung enthalten zwei neue Publikationen des Bundeswirtschaftsministeriums "Warum sanieren? Wo informieren? Wie finanzieren?" und "Heizen mit erneuerbaren Energien".

Donnerstag, 30. Juli 2015