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Deutschland 1945 – 1990

Mai 1945: Am Ende des Zweiten Weltkriegs liegt Deutschland in Trümmern.

Unzählige DDR-Bürger und Autos drängen sich am Grenzübergang an der Bornholmer Brücke, um nach West-Berlin zu kommen. Bild vergrößern Mai 1945: Am Ende des Zweiten Weltkriegs liegt Deutschland in Trümmern. Foto: Bundesregierung

17. Juli bis 2. August 1945: Auf der Potsdamer Konferenz vereinbaren die Siegermächte, wie sie mit Deutschland umgehen wollen.

Brandenburger Tor in einer Trümmerlandschaft am Ende des Zweiten Weltkrieges (Mai 1945). Bild vergrößern 17. Juli bis 2. August 1945: Auf der Potsdamer Konferenz vereinbaren die Siegermächte, wie sie mit Deutschland umgehen wollen. Foto: Bundesarchiv - Ausschnitt Bild 183-H27035.jpg

23. Mai 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat. Konrad Adenauer unterzeichnet das Grundgesetz.

Winston Churchill, Harry S. Truman und J.W. Stalin (v.l.n.r.) sitzen in einem Garten und sprechen miteinander. Bild vergrößern 23. Mai 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland als freiheitlich-demokratischer Rechtsstaat. Konrad Adenauer unterzeichnet das Grundgesetz. Foto: picture-alliance/AP

7. Oktober 1949: Gründung der Deutschen Demokratischen Republik nach dem sowjetischen Vorbild einer kommunistischen Diktatur.

Der Präsidenten des Parlamentarischen Rates, Konrad Adenauer, bei der Unterzeichnung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 genau um 17 Uhr in Bonn. Bild vergrößern 7. Oktober 1949: Gründung der Deutschen Demokratischen Republik nach dem sowjetischen Vorbild einer kommunistischen Diktatur. Foto: Bundesarchiv - Ausschnitt Bild 183-M0502-302.jpg

17. Juni 1953: Mit Hilfe sowjetischer Truppen schlägt das SED-Regime den Volksaufstand in Ostberlin und der DDR blutig nieder.

9. Tagung des Deutschen Volksrates am 7.10. Blick auf das Präsidium. Es spricht der Präsident der Provisorischen Volkskammer, Johannes Dieckmann. Bild vergrößern 17. Juni 1953: Mit Hilfe sowjetischer Truppen schlägt das SED-Regime den Volksaufstand in Ostberlin und der DDR blutig nieder. Foto: ullstein bild

13. August 1961: Um die Abwanderung in den freien Westen zu stoppen, schottet das SED-Regime Ostberlin und die DDR mit Mauern und Stacheldraht ab.

Jugendliche werfen in Berlin Pflastersteine auf anrollende sowjetische Panzer. Bild vergrößern 13. August 1961: Um die Abwanderung in den freien Westen zu stoppen, schottet das SED-Regime Ostberlin und die DDR mit Mauern und Stacheldraht ab. Foto: Bundesregierung/Schütz

17. August 1962: Bei seinem Fluchtversuch wird der 18-jährige Peter Fechter erschossen. Allein in Berlin sterben 136 Menschen an der Mauer.

Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) beim Mauerbau am Brandenburger Tor. Bild vergrößern 17. August 1962: Bei seinem Fluchtversuch wird der 18-jährige Peter Fechter erschossen. Allein in Berlin sterben 136 Menschen an der Mauer. Foto: ullstein bild/Hans-Jörg Schütt

8. Juli 1962: Mit einer Friedensmesse in Reims beginnt die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich.

Der tödlich verletzte Mauerflüchtling Peter Fechter wird von DDR-Grenzsoldaten abtransportiert. Bild vergrößern 8. Juli 1962: Mit einer Friedensmesse in Reims beginnt die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich. Foto: Bundesregierung/Steiner

17. März 1970: Beim ersten Treffen der beiden deutschen Regierungschefs jubeln die Erfurter Bundeskanzler Willy Brandt zu. Brandt geht es um eine Verständigung mit dem Osten.

Bundeskanzler Konrad Adenauer (l.) und Charles de Gaulle, Präsident Frankreichs (r.), beim Hochamt in der Kathedrale von Reims. Bild vergrößern 17. März 1970: Beim ersten Treffen der beiden deutschen Regierungschefs jubeln die Erfurter Bundeskanzler Willy Brandt zu. Brandt geht es um eine Verständigung mit dem Osten. Foto: ullstein bild/Sven Simon

13. November 1976: Drei Tage nach einem Konzert in Köln bürgert das DDR-Regime den kritischen Liedermacher Wolf Biermann aus.

Bundeskanzler Willy Brandt im März 1970 in Erfurt. Er schaut aus dem geöffneten Fenster eines Hauses. Bild vergrößern 13. November 1976: Drei Tage nach einem Konzert in Köln bürgert das DDR-Regime den kritischen Liedermacher Wolf Biermann aus. Foto: Visum/Wolfgang Steche

1983: Unter dem Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ bildet sich in der DDR eine Friedensbewegung, die auch Abrüstung im Ostblock will.

Wolf Biermann, Sänger aus Ostberlin, in seinem legendären Köln-Konzert in der Kölner Sporthalle. Bild vergrößern 1983: Unter dem Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ bildet sich in der DDR eine Friedensbewegung, die auch Abrüstung im Ostblock will. Foto: epd-bild/Bernd Bohm

12. Juni 1987: US-Präsident Ronald Reagan fordert vor dem Brandenburger Tor den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow auf, die Mauer einzureißen.

Ein Schmied schmiedet ein Schwert zu einer Pflugschar um. Bild vergrößern 12. Juni 1987: US-Präsident Ronald Reagan fordert vor dem Brandenburger Tor den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow auf, die Mauer einzureißen. Foto: Bundesregierung/Lehnartz

7. September 1987: Zum ersten Mal besucht der DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Bundeskanzler Helmut Kohl erklärt, die Bundesrepublik halte am Ziel der Deutschen Einheit fest.

Ronald Reagan, Präsident der USA, während einer Rede am Brandenburger Tor: 'Mr. Gorbatschow. Open this Gate! Mr. Gorbatschow, tear down this wall!' (vorn v.r.: Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister von Berlin; Bundeskanzler Helmut Kohl; 3.v.l.: … Bild vergrößern 7. September 1987: Zum ersten Mal besucht der DDR-Staatsratsvorsitzende Erich Honecker offiziell die Bundesrepublik Deutschland. Bundeskanzler Helmut Kohl erklärt, die Bundesrepublik halte am Ziel der Deutschen Einheit fest. Foto: Bundesregierung/Schaack

7. Mai 1989: Bei den Kommunalwahlen lässt das SED-Regime das Ergebnis fälschen – Auslöser für eine Welle des Protests in der DDR.

Bundeskanzler Helmut Kohl (links) empfängt den DDR-Staatsratsvorsitzenden Honecker vor dem Bundeskanzleramt mit militärischen Ehren. Bild vergrößern 7. Mai 1989: Bei den Kommunalwahlen lässt das SED-Regime das Ergebnis fälschen – Auslöser für eine Welle des Protests in der DDR. Foto: picture-alliance/dpa

19. August 1989: Beim „Paneuropäischen Picknick“, einer symbolischen Grenzöffnung zwischen Ungarn und Österreich, nutzen über 600 DDR-Bürger die Gelegenheit zur Flucht.

Blick in ein Wahllokal in Ost-Berlin (DDR) während der Kommunalwahl am 7. Mai 1989. Bild vergrößern 19. August 1989: Beim „Paneuropäischen Picknick“, einer symbolischen Grenzöffnung zwischen Ungarn und Österreich, nutzen über 600 DDR-Bürger die Gelegenheit zur Flucht. Foto: picture-alliance/dpa

September 1989: Hunderte DDR-Bürger flüchten sich in die bundesdeutschen Botschaften in Prag und anderen osteuropäischen Hauptstädten. Bis zum Mauerfall fliehen 1989 rund 200.000 Ostdeutsche in den freien Westen.

Österreichische Grenzbeamte öffnen ein Grenztor. Etwa 600 DDR-Bürger nutzten ein paneuropäisches Picknick an der ungarisch-österreichischen Grenze zur Flucht in den Westen. Bild vergrößern September 1989: Hunderte DDR-Bürger flüchten sich in die bundesdeutschen Botschaften in Prag und anderen osteuropäischen Hauptstädten. Bis zum Mauerfall fliehen 1989 rund 200.000 Ostdeutsche in den freien Westen. Foto: picture-alliance/dpa

9. Oktober 1989: An der sechsten Leipziger Montagsdemonstration beteiligen sich rund 70.000 Menschen. Die Staatsmacht greift nicht mehr ein – der erste Sieg der Friedlichen Revolution.

Ausreisewillige DDR-Bürger steigen am 29.9.1989 mit ihren Kindern über den Zaun der bundesdeutschen Botschaft in der tschechoslowakischen Hauptstadt Prag. Bild vergrößern 9. Oktober 1989: An der sechsten Leipziger Montagsdemonstration beteiligen sich rund 70.000 Menschen. Die Staatsmacht greift nicht mehr ein – der erste Sieg der Friedlichen Revolution. Foto: picture-alliance / dpa

9. November 1989: Bei der Mitteilung über ein neues Reisegesetz verspricht sich der DDR-Regierungssprecher. Tausende Ostberliner nehmen ihn wörtlich und erzwingen die Maueröffnung.

Rund 70.000 Menschen demonstrieren am 09.10.1989 in der Leipziger Innenstadt. Bild vergrößern 9. November 1989: Bei der Mitteilung über ein neues Reisegesetz verspricht sich der DDR-Regierungssprecher. Tausende Ostberliner nehmen ihn wörtlich und erzwingen die Maueröffnung. Foto: Andreas Schoelzel

14. Dezember 1989: Unter dem Jubel seiner Zuhörer erklärt Bundeskanzler Helmut Kohl in Dresden: „Mein Ziel bleibt die Einheit der Nation.“

Bundeskanzler Helmut Kohl in einer Ansprache auf dem Altmarkt an tausende Dresdner. Bild vergrößern 14. Dezember 1989: Unter dem Jubel seiner Zuhörer erklärt Bundeskanzler Helmut Kohl in Dresden: „Mein Ziel bleibt die Einheit der Nation.“ Foto: Bundesarchiv/ADN/Mittelstädt - Ausschnitt Bild 183-1989-1219-034.jpg

18. März 1990: Zum ersten Mal können die DDR-Bürger ihre Volkskammer-Abgeordneten frei wählen. Es ist der endgültige Sieg über die Diktatur in der DDR.

Unmittelbar nach Schließung der Wahllokale begann in der DDR die Auszählung der abgegebenen Stimmen, wie hier im Bezirk Prenzlauer Berg, Berlin. Bild vergrößern 18. März 1990: Zum ersten Mal können die DDR-Bürger ihre Volkskammer-Abgeordneten frei wählen. Es ist der endgültige Sieg über die Diktatur in der DDR. Foto: Bundesarchiv/ADN/Lochmann - Ausschnitt Bild 183-1990-0506-018.jpg

1. Juli 1990: Mit der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion wird die D-Mark offizielles Zahlungsmittel in der DDR.

DDR-Bürger stehen vor einer Sparkasse Schlange um DDR-Mark in DM zu tauschen. Bild vergrößern 1. Juli 1990: Mit der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion wird die D-Mark offizielles Zahlungsmittel in der DDR. Foto: Bundesregierung/Lehnartz

15. Juli 1990: Bei einem Treffen im Kaukasus akzeptiert der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow gegenüber Bundeskanzler Helmut Kohl die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands nach der Wiedervereinigung.

Bundeskanzler Helmut Kohl im Gespräch mit dem sowjetischen Michail Gorbatschow und Außenminister Hans-Dietrich Genscher sitzen an einem Holztisch. Sie sprechen über die volle Souveränität des vereinten Deutschlands. Bild vergrößern 15. Juli 1990: Bei einem Treffen im Kaukasus akzeptiert der sowjetische Präsident Michail Gorbatschow gegenüber Bundeskanzler Helmut Kohl die NATO-Mitgliedschaft Deutschlands nach der Wiedervereinigung. Foto: Bundesregierung/Pfeil

Mai bis September 1990: Die Außenminister der beiden deutschen Staaten und der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges handeln den Zwei-plus-Vier-Vertrag aus. Er sichert dem wiedervereinigten Deutschland volle Souveränität zu.

Die Außenminister der beiden deutschen Staaten und der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges bei den Verhandlungen zum Zwei-plus-Vier-Vertrag. Bild vergrößern Mai bis September 1990: Die Außenminister der beiden deutschen Staaten und der vier Siegermächte des Zweiten Weltkrieges handeln den Zwei-plus-Vier-Vertrag aus. Er sichert dem wiedervereinigten Deutschland volle Souveränität zu. Foto: Bundesregierung/Reineke

3. Oktober 1990: Hunderttausende feiern am Berliner Reichstag. Um Mitternacht erklingt die Freiheitsglocke – die Teilung Deutschlands ist nach vierzig Jahren endlich überwunden.

Ein Feuerwerk vor dem Reichstagsgebäude ist der Höhepunkt der Feierlichkeiten am Tag der Deutschen Einheit. Bild vergrößern 3. Oktober 1990: Hunderttausende feiern am Berliner Reichstag. Um Mitternacht erklingt die Freiheitsglocke – die Teilung Deutschlands ist nach vierzig Jahren endlich überwunden. Foto: Bundesregierung/Reineke

Video: Bürgerfest "Mut zur Freiheit" am 9. November

Bürgerfest am 9. November Bürgerfest am 9. November Foto: Bundesregierung

Orte der Erinnerung

Zahlreiche Gedenkstätten und Ausstellungen halten die Erinnerung an die Geschichte der deutschen Teilung wach und gedenken der Opfer von Mauerbau und Teilung. mehr : Lesen Sie den Artikel "Orte der Erinnerung" …