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Merkel trifft belgischen Premierminister

Migrationsfrage entscheidend für Europa

Bundeskanzlerin Merkel und der belgische Premierminister Michel waren sich nach ihrem Gespräch in Berlin einig: Migration ist die Herausforderung für die Zukunft und den Zusammenhalt Europas. Zwei Wochen vor dem nächsten Treffen der Staats-und Regierungschefs in Brüssel sprachen sie über die Themen des Europäischen Rates.

Bundeskanzlerin Angela Merkel machte klar, wie wichtig es sei, die Migrationsproblematik gesamteuropäisch zu lösen. "Wir sind uns vollkommen einig, dass wir auf einen verstärkten Schutz der Außengrenzen, auf mehr Abkommen auch mit afrikanischen Ländern und auf Entwicklungspolitik setzen müssen", sagte die Bundeskanzlerin. Die Europäische Union müsse in der Lage sein, Migration geordnet und legal zu organisieren, illegale Migration müsse "gesteuert, geregelt und möglichst reduziert werden".

Für weltoffenen Handel

Merkel und der belgische Premierminister Charles Michel kritisierten die von den USA verhängten Zöllen auf Stahl und Aluminium. "Wir müssen gemeinsam mit den europäischen Partnern darauf achten, dass wir die Prinzipien des freien Welthandels schützen. Wir glauben nicht, dass der Protektionismus Vorteile bringen kann. Im Gegenteil: Wir brauchen einen ausgewogenen Handel", sagte Michel. Die Bundeskanzlerin ergänzte: "Was immer an einseitigen Maßnahmen zu verhindern ist, muss versucht zu verhindern werden." Die EU werde sich Gesprächen mit den USA nicht verweigern.

Donnerstag, 14. Juni 2018